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Entwicklungshilfe, Wachstum und Armutsbekämpfung Die Wirksamkeitsuntersuchungen der Entwicklungshilfe konzentrieren sich darauf, eine Wirkung der Hilfe auf das Wirtschaftswachstum nachzuweisen. Dies erklärt sich nur damit, dass viele ÖkonomInnen von einer linearen Wirkung des Wachstums auf die Armut ausgehen.
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Wider die Fundamentalkritik an der ODA Kritik an der staatlichen Entwicklungshilfe ist berechtigt. Zu kritisieren ist, dass daraus nicht nur entwicklungsorientierte Programme finanziert werden, sondern auch Operationen, die mit Entwicklung nichts zu tun haben. Doch diese Zweckentfremdung taucht in der Fundamentalkritik an der Entwicklungshilfe überhaupt nicht auf.
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Biodiversität: Fairness und Verantwortung gefragt Auf dem sog. Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde neben der Agenda 21 sowie der Klimarahmenkonvention und der Wüstenkonvention die Konvention über die biologische Diversität (CBD) verabschiedet. Die 9. Konferenz der Vertragsstaaten (COP-9) der CDB tagt vom 19.-30. Mai in Bonn. Eine Vorschau.
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Menschenrechte und TNCs im dritten Ruggie-Report John Ruggie, Harvard-Professor und Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, dokumentiert in seinem dritten Bericht, wie unzulänglich die gegenwärtigen Beschwerdemechanismen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen durch Transnationale Konzerne (TNCs) sind. Wir würdigen den soeben publizierten Report.
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Der globale Countdown (III) Ungeplant, ja sogar unfreiwillig wird dem vereinten Europa im kommenden Jahrzehnt immer stärker die Aufgabe zuwachsen, die globale Kooperation gegen die heraufziehenden Weltkrisen voranzutreiben. Der dritte und letzte Teil unseres Auszugs aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe beschreibt, warum Europa für diese Rolle prädestiert ist.
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Die Kluft zwischen Nord und Süd bleibt dramatisch Das schnelle wirtschaftliche Wachstum in Entwicklungs- und Übergangsländern seit 2002 hat die Wohlstandslücke zwischen den Industrieländern und der Entwicklungswelt leicht verringert. Doch die Kluft bleibt groß, schlussfolgert ein Globalisierungsreport, der am Rande von UNCTAD XII in Accra/Ghana vorgestellt wurde.
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Neue W&E-Hintergrundserie: Von Monterrey nach Doha Vom 29. November bis 2. Dezember 2008 findet in Doha, der Hauptstadt des Arabischen Emirats Katar, die zweite Weltkonferenz der UN über Entwicklungsfinanzierung („Financing for Development“ – FfD) statt. In einer neuen W&E-Hintergrundserie beleuchten wir die Themen des Vorbereitungsprozesses auf die Doha-Konferenz.
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Der globale Countdown (II) Gibt es eine Alternative zu Rohstoffkriegen und Konflikten? Sind wir zur internationalen Zusammenarbeit verurteilt? Das neue Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe ist ein leidenschaftliches Plädoyer für multilaterale Kooperation und globale Gerechtigkeit. Die zweite Folge unseres Auszugs handelt von den vergessenen Erfolgen der Weltgemeinschaft und dem Versagen der Weltmacht Amerika.
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Dossier: Das neue Gesicht des Hungers Welthunger ist kein neues Phänomen. Vor der Explosion der Preise bei Brot und Reis waren 850 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jetzt sind es 100 Millionen mehr.
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Der globale Countdown Das neue Weltsystem ist gefährlich instabil. Der wachsende Energiebedarf provoziert Konflikte. Der Klimawandel bedroht Millionen. Die deregulierten globalen Finanzmärkte stehen vor dem Kollaps. Doch zugleich birgt die globale Vernetzung nie gekannte Chancen ... Wir bringen Auszüge aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe.
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IWF und Weltbank vor einem neuen Comeback? Zu früh gefreut haben sich wohl viele NGO-AktivistInnen, die in den letzten Monaten nicht müde wurden zu betonen, wie tief IWF und Weltbank in der Krise stecken. Auf der Frühjahrstagung vom 11.-13. April in Washington wurde eine andere Logik deutlich: Eine globale Dreifachkrise ist Wasser auf die Mühlen der Bretton-Woods-Zwillinge und spült neues Geld in ihre Kassen.
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Der EU-Klima-Kapitalismus aus Nord-Süd-Sicht Mit ihrem Klima- und Energie-Paket geht es der Kommission um nicht weniger, als das Europa von 2050 zu gestalten. Der Erfolg dieses Vorhabens wird aus ihrer Sicht nicht zuletzt davon abhängen, "wie respektvoll wir mit der Welt um uns herum umgehen". Dies wirft auch die Frage auf, wie die neue EU-Strategie aus einer Nord-Süd-Perspektive zu bewerten ist.
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Der Entwicklungshilfe-Skandal Nein, es sind nicht die kürzlich recycelten "Schneepflüge für Afrika". Es ist auch nicht das "goldene Bett", das ein afrikanischer Minister vor Jahren bestellte, aber aus eigener Tasche bezahlte. Es ist die banale Unverfrorenheit, mit der die großen Industrieländer regelmäßig Hilfsversprechen machen, die sie genauso regelmäßig brechen.
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Vor einer globalen Nahrungsmittelkrise? Seit 2006 eskalieren die Preise für Agrarprodukte dramatisch und nähren die Furcht vor einer globalen Nahrungsmittelkrise. Der Preissprung betraf praktisch alle wichtigen Rohstoffe. Die Preise von Milchprodukten und vieler Getreidesorten haben sich 2007 mehr als verdoppelt und eine Rekordhöhe erreicht.
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Soziale Ausgestaltung der EPAs per Sozialkapitel? Bisher ist es nicht gelungen, in der WTO einen Konsens über Sozialklauseln in Handelsverträgen zu erzielen. Im Oktober 2006 kündigte der Handelskommissar der Europäischen Union, Peter Mandelson, einen Prioritätenwechsel in der europäischen Handelspolitik an. Dieser bietet der EU auch die Chance, Vereinbarungen über die soziale Dimension ihrer Handelsbeziehungen zu treffen.
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Neue Brotaufstände? Die Proteste in Kamerun Das Jahr 2008 lässt sich für Afrika nicht so gut an. Nach Kenia wurde in der letzten Woche Kamerun durch einen spontanen Generalstreik weitgehend lahm gelegt. Steigende Öl- und Nahrungsmittelpreise heizen die Unruhen in ganz Westafrika an. Ein Exklusivbericht aus Kamerun.
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W&E-Extra: Die Ursachen der Entwaldung Amazoniens Im Januar 2008 musste die brasilianische Regierung einräumen, dass sich die Erfolgszahlen der Entwaldungssaison 2006/7 nicht wiederholen werden. Die aktuellen Zahlen deuten auf eine drastische Erhöhung der Entwaldung hin. Sie haben auch in Brasilien die öffentliche Diskussion um die Abholzung des Amazonaswaldes wieder ins Blickfeld gerückt.
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Wie Statistik die Weltwirtschaft verändert Die Zunft der Ökonomen wurde im letzten Jahr von einer wahren Revolution erschüttert. Urplötzlich hat sich die Deutung der Welt verändert. Nach neuen Kaufkraftschätzungen geht es den Entwicklungsländern schlechter, und die weltweite Ungleichheit ist größer als bisher angenommen.
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Dauerstreit um Entwicklungshilfe: Die OECD-Bilanz In ihrem neuen Jahresbericht legt die OECD eine - vorsichtig formuliert - durchwachsene Bilanz der Entwicklungspolitik der letzten Jahre vor. Gemessen an 12 Kriterien war diese in drei Fällen erfolgreich, in weiteren drei nicht erfolgreich, und in sechs war kein eindeutiges Urteil möglich. Bei näherem Hinsehen fällt das Urteil noch bescheidener aus.
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Verhandlungen EU-Indien: Freihandel mit Abstrichen "Die indische Mittelklasse hungert nach aufregenden Essens- und Trinkerlebnissen", behauptet die EU-Agrar-Kommissarin Mariann Fischer Boel. Bis Ende 2008 soll ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien unter Dach und Fach sein. Die EU will u.a. Wein, Whiskey, Olivenöl und 40 Fischsorten nach Indien exportieren, wenn die Zölle fallen. Doch wem hilft diese Art des Freihandels?
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Davos-Nachlese: Kraftloses Weltwirtschaftsforum Die Organisatoren des World Economic Forum in Davos bemühten sich redlich, aufmunternde Botschaften zu verbreiten. Allerdings wollte Optimismus beim weltgrößten Wirtschaftsmeeting in den Schweizer Alpen nicht so recht aufkommen. Zu sehr dominierten die schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten.
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Kenia-Debatte: Was lehrt die Krise in Ostafrika? Lange galt Kenia als Showcase einer halbwegs vorzeigbaren kapitalistischen Entwicklung in Afrika. Mit den Unruhen im Gefolge der Wahlen zur Jahreswende hat dieses Bild Risse bekommen. Signalisiert die derzeitige Krise das Ende eines Modells oder nur ein vorübergehendes Stottern des Motors? Welche Lehren sind zu ziehen, nicht zuletzt für die westliche Entwicklungspolitik?
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Von der Subprime-Krise zur globalen Rezession? Keine Zunft tut sich so schwer mit Prognosen wie die der Ökonomen. Mit ihren wirtschaftlichen Voraussagen lagen und liegen sie meistens falsch. Doch so schwer wie in diesem Jahr war es noch nie, die künftige weltwirtschaftliche Entwicklung vorherzusagen. Die Prognosen reichen von den üblichen Beschwichtigungen bis zur Prophezeiung einer tiefen Rezession der Weltwirtschaft.
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IWF-Konditionalität: Gescheiterter Reformversuch Ein Anfang des Jahres veröffentlichter Bericht des Unabhängigen Evaluierungsbüros des IWF bestätigt jetzt, was NGOs und andere Kritiker des Fonds schon lange vermutet haben. Die im Jahr 2000, noch unter dem damaligen Geschäftsführenden Direktor Horst Köhler, begonnene Reform der Bedingungen, die der IWF mit seiner Kreditvergabe verknüpft, ist im Sande stecken geblieben.
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Kenia: Der Aufstand der Armen ... Westliche Politiker veranstalten jetzt einen Wettlauf, um zu verhindern, dass Kenia ins Chaos stürzt. Doch sie sollten sich Zeit nehmen, um über ihr eigenes Versagen nachzudenken. Selten hat sich eine afrikanische Tragödie so lange im Voraus angekündigt. Und selten waren westliche Politiker so komplizenhaft in eine Krise verstrickt.
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Das waren die W&E-Highlights von 2007 Zum Jahresende haben wir noch einmal 12 Beiträge zusammengestellt, die 2007 entweder besonders oft angeklickt und gelesen wurden oder die Kontroversen ausgelöst haben oder auf die wir einfach besondere und positive Rückmeldungen erhalten haben. W&E wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gutes Neues Jahr.
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Der Bali-Konsens als Problem für das Klima Der Charme der dramatischen Verhandlungen, der Verheißungen auf einen verbesserten Finanz- und Technologietransfer von Nord nach Süd und vor allem der erste Entwurf einer "Straßenkarte" zum Kyoto II-Abkommen reicht bis weit in die Gesellschaft hinein. Im Bali-Konsens zeigt sich das tiefreichende Problem eines unzureichenden Umgangs mit dem Klimawandel.
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Internationale Klimapolitik nach Bali Die Klimakonferenz von Bali ging am Samstag Nachmittag, dem 15. Dezember, erfolgreich zu Ende, einen Tag später als vorgesehen und erst nach dramatischen, zuweilen emotionsgeladenen Ereignissen. Zu einer definitiven Übereinkunft kam es erst, nachdem die US-Delegation einlenkte.
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Alternativen zu Armut und Unsicherheit in Europa Am 13. Dezember wird in Lissabon der neue EU-Reformvertrag unterzeichnet, der an die Stelle des gescheiterten Verfassungsentwurfs tritt. In den offiziellen Statements wird viel von den wirtschaftlichen und politischen Fortschritten die Rede sein, die Europa in diesem Jahr gemacht habe. Das gerade veröffentlichte und von über 350 Ökonomen unterstützte Euro-Memorandum zeichnet ein anderes Bild..
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EU-Afrika-Gipfel: Well done, Frau Merkel Angela Merkel hat gesagt, was die 52 Männer - die Staats- und Regierungschefs Afrikas; Nr. 53 ist Ellen Johnson Sirleaf, Präsidentin von Liberia - im Raum sich nicht trauen auch nur zu sehen, geschweige denn auszusprechen. Eine konditionierte Lobschrift.
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