April 2007 |
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Reformansätze für den IWF
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Kein Zweifel, selten war der Zeitpunkt so günstig, um eine weitreichende Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf den Weg zu bringen und durchzusetzen. Der IWF ist ein Kernelement im ökonomischen System der Global Governance. Und die einzige Alternative zu seiner wirksamen Reform wäre, ihn im Alter von jetzt 63 Jahren „in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken“ (Mark Weisbrot). Die bislang eingeleiteten Reformversuche sind allerdings viel zu zaghaft, um den Fonds vor diesem Schicksal zu bewahren. Dieser W&E-Hintergrund gibt einen Überblick. Rainer Falk analysiert die Debatte im Umfeld der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank im April 2007. Peter Chowla, Jeffrey Oatham und Claire Wren zeigen, wie unzureichend die bisherigen Vorschläge für eine demokratische Reform der Governance-Strukturen des Fonds sind und schlagen statt Quotenreform und Aufstockung von Basisstimmrechten ein System der doppelten Mehrheit vor. Hetty Kovach und Sébastian Fourmy schließlich zeigen am Beispiel der Konditionalität, wie auch in Bezug auf die zentralen Politikinhalte, die der Fonds seinen Klienten aufherrscht, von Reform keine Rede sein kann. |
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