Neue Trends in der globalisierten Weltwirtschaft |
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Vierteljahresberichte zur Weltwirtschaft
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In diesem W&E-Hintergrund lesen Sie: |
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Nach einer langen Phase hohen Wachstums hat der aktuelle Zyklus der weltwirtschaftlichen Entwicklung seinen Zenit überschritten; eine Phase des Abschwungs hat eingesetzt, von der noch nicht gesagt werden kann, ob sie in eine ausgemachte Rezession einmünden wird. Parallel dazu beginnt das globale Establishment, seine Euphorie zu überdenken, als seien mit der Globalisierung ausschließlich Vorteile verbunden, die allen und jedem zugute kommen. Der neue World Economic Outlook des IWF, dessen Schwerpunkt sich dem Zusammenhang von Globalisierung und Ungleichheit widmet, ist ein Beispiel dafür. Der weltwirtschaftliche Boom der letzten Jahre hat auch die These der ständig fallenden Terms of Trade der Entwicklungsländer in Frage gestellt. Wie der neue Weltinvestitionsbericht der UNCTAD zeigt, haben davon bislang allerdings vor allem die Transnationalen Konzerne (TNCs) profitiert. Jetzt käme es darauf an, daß die Länder ihren fairen Anteil am Kuchen bekommen. Wie ein weiterer UNCTAD-Report zeigt, kann die Mobilisierung heimischer Ressourcen entscheidend dazu beitragen, die wirtschaftspolitischen Spielräume der Entwicklungsländer gegenüber den Zumutungen des Nordens zu erhöhen. Ohne einen effizienteren „Entwicklungsstaat“ wird dies aber kaum möglich sein. Rainer Falk und Jörg Goldberg analysieren die neuen Trends. |
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