Soziale Kapitalisten: Zum Beispiel Faber-Castell |
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Ein Adeliger unter Kontrolle der Gewerkschaft (I)
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Nur im Web – Die großen Firmen von heute sind auf dem Weltmarkt aktiv. Im Verhältnis zu den öffentlichen Institutionen haben die Konzerne beträchtlich an Macht gewonnen. Dennoch bemerken inzwischen auch Unternehmer, daß die globalisierte Wirtschaft die gesellschaftliche Stabilität überfordert. Hannes Koch hat in seinem neuen Buch (s. Hinweis) Beispiele für „soziale Kapitalisten“ zusammengetragen. W&E dokumentiert mit freundlicher Genehmigung des Autors vorab das Kapitel über den Bleistiftproduzenten Faber-Castell in zwei Folgen. |
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Hunderte Arbeiter sitzen im Saal. Die Stimmung ist nicht die beste – die Leute haben Angst um ihre Arbeitsplätze. Jetzt geht Heinz Paul ans Mikrofon. Er ist nicht dafür bekannt, den Chef der Firma allzu hart anzugehen. Doch diesmal, bei der Betriebsversammlung von Faber-Castell Ende 1997, wählt er deutliche Worte. Der Chef der Nürnberger Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) wirft dem Eigentümer vor, gut bezahlte Arbeitsplätze in Deutschland zu vernichten und durch Jobs in der Dritten Welt zu ersetzen. „Wie die aussehen, kann man sich ja vorstellen“, sagt Paul. Das ist ein Affront, ein Angriff auf die Tradition der Firma ... |
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Veröffentlicht: 12.11.2007 |
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