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Das Welthandelssystem in der Transformationskrise
Das erneute Scheitern der Doha-Runde der WTO in der letzten Woche zeigt, dass sich die Industriestaaten mit dem größeren wirtschaftlichen Gewicht der Schwellenländer und dem Selbstbewusstsein aller Entwicklungsländer noch immer schwer tun. Die Interessen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Forderung nach einem Speziellen Schutzmechanismus für Agrarprodukte erweisen sich als Knackpunkte.
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Eigenverantwortung und politischer Gestaltungsraum
Im kommenden September findet in Accra/Ghana ein Hochrangiges Forum zur Umsetzung der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach Eigenverantwortung ("ownership") und politischem Gestaltungsspielraum ("policy space") der Entwicklungsländer durch die Vorbereitung der Konferenz.
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Wie funktioniert eigentlich Ökonomie in Afrika?
In vielen Diskussionen über die Marginalisierung Afrikas in der Weltwirtschaft wird die Frage ausgeblendet, mit welcher Art ökonomischer Verhältnisse wir es dort eigentlich zu tun haben. Dies muss aber geklärt werden, um die Ursachen der entwicklungspolitischen Misserfolge verstehen und alternative Entwicklungswege diskutieren zu können
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Ein New Deal gegen die globale Unsicherheit
Der Optimismus weicht der Angst, und die Hoffnung schwindet, dass es Dank des beschleunigten Wachstums im Süden einen Durchbruch bei der Zurückdrängung der Armut geben könnte. Auch im Norden wird wirtschaftliche Unsicherheit mehr und mehr mit Ungleichheit, Verschuldung und Sozialabbau assoziiert - so das neue World Economic and Social Survey (WESS) der UNO.
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Die Vierfach-Krise des globalen Kapitalismus
Nach Jahren des Wachstumsbooms und der Selbstzufriedenheit hat sich der Wind gedreht: Die Weltwirtschaft steht auf der Kippe, schreibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in ihrem neuen Jahresbericht. Doch die Krise der globalen Ökonomie ist nicht nur Thema für Zukunftsprognosen. Sie ist bereits aktuelle Realität.
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Entwicklungspolitik: Max Weber in Afrika
Die Entwicklungspolitik der Industrieländer besteht nur zum Teil - und zwar zum weniger wichtigen - aus Entwicklungsfinanzierung. Je ärmer und abhängiger die Entwicklungsländer sind, desto weniger können sie die als Beratung und ‚Politikdialog' angebotene Unterstützung ablehnen.
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Das Gespenst einer globalen Stagflation
Wird die zunehmende globale Inflation zu einer starken globalen Konjunkturabschwächung führen? Oder schlimmer noch, wird sie die Stagflation wieder auferstehen lassen, jene tödliche Kombination aus steigender Inflation und negativem Wachstum?
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Macht vs. Armut: Effektive Staaten und Beteiligung
Die globale Nahrungsmittelpreiskrise zeigt auf erschreckende Weise, wie verwundbar arme Länder weltweit sind – dieselben Länder, in die die reichen Industrienationen seit mehr als einem halben Jahrhundert Milliarden von Dollar an humanitärer Hilfe schicken, mit dem Ziel, die Armut auszurotten.
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Afrika: Hohes Wachstum ohne Nachhaltigkeit
Der Johannesburger Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung (WSSD) von 2002 hatte keine allzu gute Presse. Unverbindliche Absichtserklärungen und die Hoffnung auf freiwilliges Wohlverhalten der Unternehmen prägten die Beschlüsse. Fünf Jahre nach dem Gipfel legt die UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) eine Bilanz in Form ihres zweiten Berichts zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents vor.
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Entwicklungshilfe: Es geht nicht nur um Geld
2008 ist ein kritisches Jahr für die Entwicklungshilfe, in dem untersucht wird, welchen Beitrag sie zur Bearbeitung der globalen Armut und Ungleichheit leistet. Die Doha-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung wird Ende des Jahres überprüfen, inwieweit die 2002 in Monterrey beschlossenen Ziele erreicht wurden. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Geber. Zwei neue Berichte geben Aufschluss.
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Beerdigung des Washington Consensus
Als Beerdigung des Washington Consensus, des neoliberalen Dreiklangs aus Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung, kommt der Bericht der von der Weltbank eingesetzten Kommission für Wachstum und Entwicklung daher. Im Mittelpunkt eines pragmatischen Mixes an politischen Empfehlungen steht eine Neubewertung der Rolle des Staates im Entwicklungsprozess.
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"Agflation" - Der Faktor Lebensmittelspekulation
In der Diskussion um die Ursachen der aktuellen Preishausse bei Nahrungsmitteln verweisen die einen auf steigende Nachfrage, die Verteuerung der Inputs und die Verknappung des Angebots. Andere halten die Lebensmittelspekulation für den entscheidenden Faktor. Unbestreitbar ist, dass die Wucht der Agflation, wie das Phänomen seit neuestem genannt wird, nur mit dem Spekulationsfaktor erklärt werden kann.
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Gefangen in globalen Wertschöpfungsketten
In Zeiten steigender Nahrungsmittelpreise sind nicht nur Agrarkraftstoffe unter Beschuss geraten, sondern auch die Tierproduktion. Das Kraftfutter macht dem Nahrungs- und Kraftstoffanbau wichtige Anbauflächen streitig. Hinzu kommen noch die Treibhausgasemissionen aus der Tierproduktion, steigende Gesundheitskosten für überernährte Menschen und die Tierschutzprobleme.
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Entwicklungshilfe, Wachstum und Armutsbekämpfung
Die Wirksamkeitsuntersuchungen der Entwicklungshilfe konzentrieren sich darauf, eine Wirkung der Hilfe auf das Wirtschaftswachstum nachzuweisen. Dies erklärt sich nur damit, dass viele ÖkonomInnen von einer linearen Wirkung des Wachstums auf die Armut ausgehen.
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Wider die Fundamentalkritik an der ODA
Kritik an der staatlichen Entwicklungshilfe ist berechtigt. Zu kritisieren ist, dass daraus nicht nur entwicklungsorientierte Programme finanziert werden, sondern auch Operationen, die mit Entwicklung nichts zu tun haben. Doch diese Zweckentfremdung taucht in der Fundamentalkritik an der Entwicklungshilfe überhaupt nicht auf.
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Biodiversität: Fairness und Verantwortung gefragt
Auf dem sog. Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde neben der Agenda 21 sowie der Klimarahmenkonvention und der Wüstenkonvention die Konvention über die biologische Diversität (CBD) verabschiedet. Die 9. Konferenz der Vertragsstaaten (COP-9) der CDB tagt vom 19.-30. Mai in Bonn. Eine Vorschau.
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Menschenrechte und TNCs im dritten Ruggie-Report
John Ruggie, Harvard-Professor und Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, dokumentiert in seinem dritten Bericht, wie unzulänglich die gegenwärtigen Beschwerdemechanismen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen durch Transnationale Konzerne (TNCs) sind. Wir würdigen den soeben publizierten Report.
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Der globale Countdown (III)
Ungeplant, ja sogar unfreiwillig wird dem vereinten Europa im kommenden Jahrzehnt immer stärker die Aufgabe zuwachsen, die globale Kooperation gegen die heraufziehenden Weltkrisen voranzutreiben. Der dritte und letzte Teil unseres Auszugs aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe beschreibt, warum Europa für diese Rolle prädestiert ist.
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Die Kluft zwischen Nord und Süd bleibt dramatisch
Das schnelle wirtschaftliche Wachstum in Entwicklungs- und Übergangsländern seit 2002 hat die Wohlstandslücke zwischen den Industrieländern und der Entwicklungswelt leicht verringert. Doch die Kluft bleibt groß, schlussfolgert ein Globalisierungsreport, der am Rande von UNCTAD XII in Accra/Ghana vorgestellt wurde.
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Neue W&E-Hintergrundserie: Von Monterrey nach Doha
Vom 29. November bis 2. Dezember 2008 findet in Doha, der Hauptstadt des Arabischen Emirats Katar, die zweite Weltkonferenz der UN über Entwicklungsfinanzierung („Financing for Development“ – FfD) statt. In einer neuen W&E-Hintergrundserie beleuchten wir die Themen des Vorbereitungsprozesses auf die Doha-Konferenz.
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Der globale Countdown (II)
Gibt es eine Alternative zu Rohstoffkriegen und Konflikten? Sind wir zur internationalen Zusammenarbeit verurteilt? Das neue Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe ist ein leidenschaftliches Plädoyer für multilaterale Kooperation und globale Gerechtigkeit. Die zweite Folge unseres Auszugs handelt von den vergessenen Erfolgen der Weltgemeinschaft und dem Versagen der Weltmacht Amerika.
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Dossier: Das neue Gesicht des Hungers
Welthunger ist kein neues Phänomen. Vor der Explosion der Preise bei Brot und Reis waren 850 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jetzt sind es 100 Millionen mehr.
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