Wie Statistik die Weltwirtschaft verändert

Die neue PPP-Revolution

Vorab im Web – Die Zunft der Ökonomen wurde im letzten Jahr von einer wahren Revolution erschüttert. Urplötzlich hat sich die Deutung der Welt verändert. Neue Kaufkraftschätzungen legen das tatsächliche Ausmaß der Armut offen und zeichnen ein neues Bild der Weltwirtschaft. Den Entwicklungsländern geht es diesen neuen Zahlen zufolge schlechter und die weltweite Ungleichheit ist größer als bisher angenommen. Branko Milanovic erklärt, warum das so ist.


Über Nacht ist die Welt ärmer geworden. In den Schwellenländern sind die Einkommen gesunken: China und Indien verzeichnen -40%, Indonesien -17%, die Philippinen -41%, Südafrika -32% und Argentinien -24%. Für Indonesien war der Verlust wesentlich dramatischer als während der Asienkrise, und in China und Indien übertraf er alles, was Deutschland während der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre erlebt hat. Und kaum einer hat es gemerkt ...

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W&E 03-04/2008 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Er kann mit Benutzername und Paßwort vorab gelesen werden: >>> hier. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier oder kaufen Sie den Artikel als PDF-Datei >>> hier.







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