Der Entwicklungshilfe-Skandal

Im Prisma der neuesten Zahlen der OECD

Nur im Web - Nein, es sind nicht die kürzlich recycelten „Schneepflüge für Afrika“. Es ist auch nicht das „goldene Bett“, das ein afrikanischer Minister vor Jahren bestellte, aber aus eigener Tasche bezahlte. Es ist die banale Unverfrorenheit, mit der die großen Industrieländer regelmäßig Hilfsversprechen machen, die sie genauso regelmäßig brechen. Und wenn sie dabei erwischt werden, wie jetzt von der eigenen OECD, dann versprechen sie erneut, wie die G8-Entwicklungsminister am Wochenende in Tokio, die abgegebenen Versprechen einzuhalten.


Die entwicklungspolitischen Gesamtleistungen der OECD-Länder waren 2007 im zweiten Jahr hintereinander rückläufig. W&E hat in einer Link-Liste alle wichtigen Dokumente und Stellungnahmen zusammengestellt, die das Ausmaß dokumentieren, in dem die aktuellen Ausgaben für öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) hinter den Zusagen zurückbleiben.


ODA im Vergleich zu den Gleaneagles-Versprechen


Links

Development Aid in 2007: Debt Relief is down: Other ODA rises slightly
ODA tables and charts
We must do better, Remarks by Angel Gurria, Secretary-General OECD
OECD Development Assistance Committee Figures on 2007 ODA, Remarks by Eckhard Deutscher, DAC
Wieczorek-Zeul: Wir haben noch einen langen Weg vor uns
Louis Michel: Development in danger
Oxfam International: Rich countries' aid figures drop for second straigt year
VENRO: Positive OECD-Zahlen für Deutschland: Warnung vor "Strohfeuereffekt"
Oxfam Deutschland: Dramatischer Rückgang der Entwicklungshilfe weltweit. Deutschland muss sich noch weiter steigern

(Veröffentlicht: 6.4.2008)

Weitere W&E-Beiträge zum Thema:

>>> Dauerstreit um Entwicklungshilfe: Die OECD-Bilanz
>>> Die Bottom Billion in der Entwicklungsfalle
>>> W&E-Debatte: EZ wohin?
>>> Das Millennium-Plus-Paket 2005











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