SD 8/2002

Im Sonderdienst 8/2002 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:

* Liberalisierung der Finanzdienstleistungen: Der neue Angriff auf den Süden
* UNO-Universität zur Reform der Global Governance


Zur politischen Gestaltung der aktuellen Globalisierungsprozesse gibt es in Nord und Süd grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen. Während die nördlichen Regierungen alles daran setzen, durch neue Regelwerke die bestehenden Asymmetrien zu verfestigen, verweist der Süden immer wieder auf die demokratischen Defizite des herrschenden Global Governance-Modells. Ein signifikantes Beispiel für die derzeit vorherrschende Tendenz liefert das jüngste Drängen der Industrieländer auf eine Öffnung der südlichen Märkte für Finanzdienstleistungen und Versicherungen, das Kai Mosebach im weiteren Zusammenhang der Debatte um den sog. Post-Washington-Konsens analysiert. Unterdessen hat eine Forscher-Gruppe der UNO-Universität aus der Perspektive des Südens ein Gesamtkonzept für eine alternative Global Governance-Konzeption vorgelegt, das in dieser Ausgabe von Rainer Falk vorgestellt wird.

Dieser Sonderdienst erschien in der Reihe Die Zukunft der Globalisierung >>> Sonderangebot.


       
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