Sonderdienst 12/2005 |
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Oxfams Alternative für ein WTO-Abkommen
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In diesem Sonderdienst des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E-SD 12/Dezember 2005) lesen Sie: |
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Die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) vom 13. bis 18. Dezember in Hongkong ist die letzte Gelegenheit für die Industrieländer in diesem Jahr, bei der sie ihre Ernsthaftigkeit im Kampf gegen die weltweite Armut unter Beweis stellen und das in Doha gegebene Versprechen einer „Entwicklungsrunde“ einlösen können. Zwei Wochen vor Hongkong deutet jedoch vieles darauf hin, daß diese Chance erneut vertan wird. Unter den maßgeblichen Handelsdiplomaten hat eine fieberhafte Aktivität eingesetzt, um durch verwässerte Beschlüsse ein erneutes offenes Scheitern der WTO in Hongkong zu vermeiden. Der Termin für ein umfassendes Interim-Abkommen wurde inzwischen auf März 2006 verschoben. Während die einen die Erwartungen herunterschrauben, ist es für die anderen noch nicht zu spät, die Weichen für ein entwicklungsorientiertes WTO-Abkommen zu stellen. Eine umfassende Alternative zur gegenwärtigen Verhandlungsrichtung der Industrieländer hat die Hilfsorganisation Oxfam International formuliert. Ihre Anforderungen an die Doha-Runde und die Prioritäten für ein entwicklungsgerechtes WTO-Abkommen veröffentlichen wir – ergänzt um redaktionelle Kästen – im vorliegenden Sonderdienst. |
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Dieser Sonderdienst erscheint im Auftrag von Oxfam Deutschland als Beitrag zur Weltweiten Aktion gegen Armut. Als Beilage erscheint die Oxfam-Broschüre Marktöffnung mit der Brechstange. |
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