Dezember 2006 |
||||||||
W&E-Hintergrund: Auf dem Weg nach Heiligendamm III
|
||||||||
|
|
|||||||
Mit dem 1. Januar 2007 übernimmt Deutschland nicht nur den G8-Vorsitz, sondern turnusgemäß auch die halbjährige Präsidentschaft in der Europäischen Union. Während die G8 als selbst ernannter informeller Klub fungiert, ist die EU aufgrund ihres relativ hohen Vergemeinschaftungsniveaus gelegentlich als fortgeschrittenes Laboratorium für Global Governance bezeichnet worden. Doch auch diese Vergemeinschaftung wird immer wieder in Frage gestellt, sei es weil Integrationsprozesse einseitig als reine Marktliberalisierung vorangetrieben wurden, sei es weil die kooperative Grundidee der EU in der Strategie nach außen oft nicht erkennbar ist. Unter mangelnder Kohärenz leidet traditionell am meisten die europäische Entwicklungspolitik, deren Herausforderungen am Übergang von der finnischen zur deutschen Präsidentschaft von Denise Auclair dargestellt werden. Welche grundsätzlichen wirtschaftspolitischen Alternativen es zur neoliberalen Transformation Europas 50 Jahre nach Unterzeichnung der Gründungsverträge von Rom gibt, beschäftigt die Euro-Memorandum-Gruppe auch in diesem Jahr. Kurz vor dem EU-Gipfel dokumentieren wir Auszüge aus dem neuesten Memorandum. Rainer Falk schließlich sieht in den jüngsten Wendungen der Handelspolitik der EU-Kommission einen neo-merkantilistischen Rückfall, der den Anforderungen an einen entwicklungsverträglichen Welthandel nicht gerecht wird. |
||||||||
|
||||||||
* Bitte beachten Sie auch unsere >>> aktuellen Angebote. |
||||||||
|
||||||||
(C) 2005/6/7 - Alle Rechte vorbehalten |
||||||||