Mai 2006 |
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Vierteljahresberichte zur Weltwirtschaft
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In diesem W&E-Hintergrund lesen Sie: |
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Die weltwirtschaftliche Lage im Frühjahr 2006 ist durch hohe Wachstumsraten einerseits und wachsende Sorgen über globale Ungleichgewichte und Risiken andererseits gekennzeichnet, die sich in den letzten Jahren aufgebaut haben. Die bereits spürbaren, vor allem aber die potentiellen Konsequenzen für die Entwicklungsländer sind zwiespältig, wie sich insbesondere an den entgegengesetzten Auswirkungen der Ölpreissteigerungen für import- und exportabhängige Länder zeigt. Noch gravierender könnten die Folgen für große Teile des Südens sein, wenn es in nächster Zeit zu einem abrupten Einbruch des überhöhten Dollarkurses und/oder zu einem protektionistischen Rückzug der US-Wirtschaft kommen sollte. Solchen Fragen regelmäßig nachgehen sollen unsere neuen Vierteljahresberichte zur Weltwirtschaft. Im ersten W&E-Hintergrund dieser Reihe, der hiermit vorliegt, analysiert Jörg Huffschmid, auf welch tönernen Füßen das aktuelle Rekordwachstum der Weltwirtschaft steht. Jörg Goldberg weist an Hand des neuen „Global Monitoring Reports“ auf die Illusion hin, die Millennium-Entwicklungsziele ließen sich durch eine ein für allemal feststehende Vorstellung von „guter Politik“ in die Tat umsetzen. Eine neue Rubrik W&E-Trends, zusammengestellt von Rainer Falk, identifiziert neue, eher unbeachtete Tendenzen der weltwirtschaftlichen Entwicklung. |
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