„Forget China, India and the internet: economic growth is driven by women“. Unter dieses Motto stellt die Weltbank ihren neuen, mit 24,5 Mio. US-Dollar ausgestatteten Gender-Aktionsplan für die Haushaltsjahre 2007-10 und nimmt damit das Oberziel ihrer Frauen- und Geschlechterpolitik vorweg: Wachstum. Die frauenpolitische Botschaft lautet: Die Marktchancen werden besser, nun konkurriert mal schön. Eine Kritik von Christa Wichterich.
Betont smart kommt die Weltbank daher mit dem Titel ihres neuen Gender-Aktionsplan „Gender Equality as Smart Economics“ (s. Hinweis). Dabei bleibt die Bank in ihren zentralen Argumentationssträngen jedoch sich selbst und ihren seit 30 Jahren formulierten Motiven treu: 1975 strebte sie an, daß „ein großer Teil der menschlichen Ressourcen auf dieser Welt nicht untergenutzt bleiben“ und Frauen „Teil des Hauptstroms wirtschaftlicher Entwicklung“ werden sollten, um Produktivität, Effizienz und Wachstum zu steigern und dadurch Armut zu reduzieren. 2006 will sie das „ökonomische Empowerment“ von Frauen unterstützen ...
Geld für Gendergerechtigkeit + Entwicklungsfinanzierung im Dienste der Frauen + Gender, Wirtschaft und Finanzen + Öffentliche Investition und Reproduktion