* Entwicklungshilfe im Bildungs- und Gesundheitswesen * Geld für Gehälter - ein Mittel gegen Fachkräftemangel * Der Trend zur Budgethilfe und wie den Risiken begegnet werden kann
In den Ländern des Südens herrscht ein chronischer Mangel an Fachkräften. Es fehlen 2,1 Millionen Lehrkräfte und 4,3 Millionen KrankenpflegerInnen und Ärzte. 80 Millionen Kinder können deshalb nicht zur Schule gehen und Millionen Kranke nicht versorgt werden. Um die Personallücke zu schließen, müßten jährlich 13,7 Mrd. US-Dollar investiert werden. Doch gerade einmal 8% der weltweiten Entwicklungshilfe werden verwendet, um Fachpersonal für Bildung und Gesundheit zu bezahlen. Deutschland stellt nur 5% seiner bilateralen Entwicklungshilfe für Bildung und nur 9,8% für den Gesundheitssektor bereit (2006). Eine neue Oxfam-Studie „Paying for People“ zieht Bilanz und kommt zu dem Schluß, daß künftig 25% der öffentlichen Hilfe des Nordens in den Bildungs- und Gesundheitssektor der Entwicklungsländer fließen müssen, wenn sich an dieser Situation etwas ändern soll.
Dieser W&E-Hintergund erscheint im Auftrag von Oxfam Deutschland, Berlin. Er basiert auf einem Briefing Paper von Oxfam International.
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