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Die Kanzlerin staunt: Nicht die Geier sind schuld!

Noch ein Thema für die Tagesordnung des G8-Gipfels

Nur im Web - Keiner mag sie, jene Investoren, die auf dem Sekundärmarkt nicht bediente oder zweifelhafte Schuldtitel armer Länder kaufen, und dann irgendwo auf der Welt damit vor den Kadi ziehen. Im Ostblock billig gekaufte afrikanische Schulden können, wenn der ursprüngliche Schuldumfang gerichtlich anerkannt wird, und der Kaufpreis sehr niedrig war, eine erhebliche Rendite abwerfen. Die Bezeichnung "Geierfonds" hat sich für diese Art von Spekulanten eingebürgert. Das „Phänomen“ beleuchtet Jürgen Kaiser.


Die deutsche Entwicklungsministerin findet ihr Verhalten "zynisch und zutiefst verwerflich", denn schließlich eignen sie sich Mittel an, die im Rahmen der multilateralen Schuldenerlaßinitiativen eigentlich in die Armutsbekämpfung fließen sollten. Die G8-Finanzminister zeigten sich „besorgt“ über das Phänomen und beschlossen, „Maßnahmen zu finden, mit denen das Problem, auf der Grundlage der Arbeit des Pariser Clubs angegangen werden kann“. Und sogar die Bundeskanzlerin sagte im Gespräch mit erlassjahr.de eine internationale Initiative zu, über die sie sich mit der Entwicklungshilfeministerin abstimmen will ...

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Veröffentlicht: 29.5.2007

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