Vorab im Web – So spannend war eine Jahrestagung von IWF und Weltbank schon lange nicht mehr wie in diesem „Zeitalter der Turbulenzen“ (Alan Greenspan). Mit einer globalen Finanzkrise im Rücken, zwei neuen Männern an der Spitze und neuen Reformideen in der Debatte, hätten die beiden Finanz-Institutionen jede Gelegenheit, ihre Unentbehrlichkeit für das Management der Weltwirtschaft unter Beweis zu stellen. Doch dies setzt wirkliche Veränderungen voraus, und die sind bislang kaum absehbar, schreibt Rainer Falk.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) solle nicht länger als Gendarm der Weltwirtschaft dienen, er müsse sich selbst reformieren, um seine Relevanz und Legitimität wieder herzustellen. Korrigiert werden müsse auch das Bild von der Weltbank als der „guten Mutter“ und dem IWF als dem „großen Knüppel“. Wo immer sich der Ende September gewählte neue Geschäftsführende Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn, der am 1. November sein Amt antritt, derzeit zu Wort meldet, die Botschaft ist klar: Hier kommt einer, der den Fonds verändern will ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 10/2007 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Er kann mit Benutzername und Paßwort gelesen werden: >>> hier. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier oder kaufen Sie den Artikel als PDF-Datei >>> hier.
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