Paradoxien zwischen Dollar, Euro, Yen und Renminbi
Ratlos vor globalen Ungleichgewichten
Vorab im Web – Die USA sind mit dem Paradox beispielloser Macht und zugleich verminderter Hegemonie konfrontiert, die EU hat das Bild des „wirtschaftlichen Riesen, doch politischen Zwergs“, das sie zu überwinden trachtet, indem sie die Muskeln spielen läßt. Die vor allem militärischen Zwangsmittel, die die USA mobilisieren können, sind enorm und einzigartig in der heutigen Welt. Doch der „europäischen Herausforderung“ für die USA, von der in den 1960er Jahren die Rede war, folgen nun Herausforderungen aus China oder Indien, Rußland und Lateinamerika. Von Birgit Mahnkopf und Elmar Altvater.
Im Jahre 2005 war der Anteil der chinesischen Volkswirtschaft am globalen Sozialprodukt in Kaufkraftparitäten gerechnet mit 15,4% bereits höher als der des Eurogebiets mit 14,8%. Die USA brachten es auf 20,1%. Diese Herausforderung verlangt „die richtige Politik zu Hause“ (wie es in einer Mitteilung der EU-Kommission heißt). Sollte sie erfolgreich sein, ist dies zugleich eine Drohung an die Entwicklungsländer, denen ja klipp und klar signalisiert wird: An uns werdet Ihr niemals heran-, geschweige denn vorbeikommen ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 11-12/2007 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Er kann mit Benutzername und Paßwort gelesen werden: >>> hier. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier oder kaufen Sie den Artikel als PDF-Datei >>> hier.
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