Mit dem UN-Klimagipfel in Bali vom 3.-16. Dezember 2007 beginnt eine entscheidende Phase der internationalen Klimapolitik. Bis 2009 soll ein neues globales Klima-Abkommen ausgehandelt werden, das den politischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz nach 2012 setzt. Die Frage, wie dabei zugleich ein gerechter Nord-Süd-Ausgleich erreicht werden kann, zieht sich wie ein roter Faden durch das "W&E-Klima-Paket", das wir zum Gipfel zusammengestellt haben.
Zwei neue W&E-Hintergrundausgaben
W&E-Hintergrund Dezember 2007: Mit dem Greenhouse-Development-Rights-Ansatz, der ein konkretes Modell entwickelt, wie das Recht auf Entwicklung gewahrt und gleichzeitig ein weitreichendes Klimaschutzprogramm auf den Weg gebracht werden kann.
W&E-Hintergrund November 2007: Mit einem neuen Oxfam-Briefing zu der heiß umstrittenen Frage, ob Agrotreibstoffe ("Biosprit") einen Beitrag zur Abbremsung des Klimawandels darstellen und wie verheerende soziale Konsequenzen im Süden verhindert werden können.
Plus: Drei aktuelle Monatsbriefe
W&E 11-12/2007: Mit einem Bericht über die Debatte um Agrotreibstoffe in Brasilien (von Thomas Fatheuer) und einer Kritik des Vertragsbauernmodells in Afrika (von Uwe Hoering)
W&E 03-04/2007: Mit einer Analyse, wie Energiesicherheit für die G8-Staaten noch allemal Vorrang vor internationalem Klimaschutz hat (von Achim Brunnengräber)
W&E 10/2006: Mit dem Plädoyer für einen Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik für die Zeit nach Kyoto (von Barbara Unmüßig und Jörg Haas)