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In Kenia versagte auch die BMZ-Strategie

Was die Krise in dem ostafrikanischen Staat lehrt

Nur im Web – Man stelle sich vor, der Verteidigungsminister gibt Millionen für Flugsicherheit aus, und dann stürzen alle seine Helikopter ab. Man stelle sich vor, der Gesundheitsminister gibt Millionen für Grippeimpfungen aus, und dann kriegen alle Geimpften Fieber. Was wäre wohl los – Aufschrei in der Presse, investigativer Journalismus, aktuelle Stunden, Untersuchungsausschüsse, Rücktrittsforderungen. Für die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gelten solche Regeln nicht. Ein Kommentar von Oliver Schmidt.

 

Seit dem Amtsantritt hat Heidemarie Wieczorek-Zeul ihr Haus in diverse wichtige Gremien gedrängelt, sie redet über Demokratie und Menschenrechte und gibt ein wachsendes BMZ-Budget dafür aus – z. B. in Kenia. Kenia ist Schwerpunktpartnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit; in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Wasser und private Landwirtschaft hat Deutschland seit Herrn Kibakis Regierungsantritt wohl über 100 Mio. € zugeschossen. ...

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Veröffentlicht 19.1.2008

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