Nur im Web – Nach der Präsidentschaftswahl vom 27. Dezember, von der allgemein angenommen wird, dass sie manipuliert wurde, um die Wiederwahl Mwai Kibakis sicherzustellen, steht Kenia in Flammen. Kibakis Gegner sind auf die Straße gegangen, die Regierung befahl den Todesschuss, und Hunderte sind inzwischen durch die Hand der Polizei sowie bei Bandenausschreitungen und Gewalt zwischen den ethnischen Gruppen ums Leben gekommen. Die Vereinigten Staaten haben die internationale Reaktion hierauf angeführt, doch ihr Ansatz ist zutiefst von Fehlern behaftet, schreibt Jeffrey D. Sachs.
Die Kenianer haben in enormer Zahl abgestimmt und warteten dabei überall im Land vor überfüllten Wahllokalen bei glühender Hitze stundenlang auf ihre Stimmabgabe. Die erste Zählung betraf die Wahlen zum kenianischen Parlament, bei der Minister aus Kibakis Regierung in ihren örtlichen Wahlkreisen rundweg abgewählt wurden. Das wichtigste, von Raila Odinga geführte Oppositionsbündnis gewann etwa 100 Sitze, verglichen mit etwa 30 für Kibaki. Es erscheint höchstwahrscheinlich, dass die Zählung der bei der Präsidentschaftswahl abgegebenen Stimmen in ähnlicher Weise einen hohen Sieg Odingas über Kibaki ergeben würde ...
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