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W&E 05/2008
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In dieser Ausgabe:
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* Im Griff der Finanzmärkte: "Agflation" - Der Faktor Lebensmittelspekulation In der Diskussion um die Ursachen der aktuellen Preishausse bei Nahrungsmitteln verweisen die einen auf steigende Nachfrage (z.B. aus den Schwellenländern und für die Biospritproduktion), die Verteuerung der Inputs und die Verknappung des Angebots. Andere halten die Lebensmittelspekulation für den entscheidenden Faktor. Unbestreitbar ist, dass die kurzfristige Agflation, wie das Phänomen seit neuestem genannt wird, nur mit dem Spekulationsfaktor erklärt werden kann. Fakten und Zusammenhänge beleuchtet Rainer Falk.
* Ursachen und Strategien gegen den Welthunger: Grüne Revolution vs. nachhaltige Landwirtschaft Welthunger ist kein neues Phänomen. Vor der aktuellen Preisexplosion bei Brot und Reis waren 850 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jetzt schätzt das Welternährungsprogramm (WFP), dass es 100 Millionen mehr sind, darunter sogar Teile der städtischen Mittelklasse in Ländern wie Mexiko und Indonesien. Katarina Wahlberg diskutiert Strategieansätze gegen den Hunger.
* Gefangen in globalen Wertschöpfungsketten: Das Dilemma nachhaltiger Tierproduktion Vorab im Web - In Zeiten steigender Nahrungsmittelpreise sind nicht nur Agrarkraftstoffe unter Beschuss geraten, sondern auch die Tierproduktion. Das Kraftfutter macht dem Nahrungs- und Kraftstoffanbau wichtige Anbauflächen streitig. Hinzu kommen noch die Treibhausgasemissionen aus der Tierproduktion, steigende Gesundheitskosten für überernährte Menschen und die Tierschutzprobleme. All dies ruft nach einem Wandel, aber die meisten Produzenten schaffen die nötige Kehrtwende nicht. Von Susanne Gura.
* Ergebnisse von UNCTAD XII: Besser als auf den ersten Blick Kaum eine Vollversammlung der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) war bislang durch das Desinteresse der Medien so gestraft wie diese. Während IWF und Weltbank bei ihrer Frühjahrstagung mit dem Thema Welthunger Schlagzeilen in der internationalen Presse machten, ging UNCTAD XII, die vom 20.-25. April in Accra/Ghana tagte, in dieser Hinsicht weitgehend leer aus. Und dies obwohl UN-Generalsekretär Ban Ki-moon das Forum zur Ankündigung seiner neuen Anti-Hunger-Task-Force nutzte. Von Rainer Falk.
* Menschenrechte und TNCs im dritten Ruggie-Report: Pragmatischer Katalog Vorab im Web – John Ruggie, Harvard-Professor und Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, dokumentiert in seinem dritten Bericht, wie unzulänglich die gegenwärtigen Beschwerdemechanismen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen durch Transnationale Konzerne (TNCs) sind. Den am 7. April 2008 publizierten Report hat Hartwig Hummel durchgesehen.
* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)
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