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August 2008

Zum Stand der Paris-Agenda: Qualität der Hilfe?

In diesem W&E-Hintergrund lesen Sie:

* Die Verbesserung der Entwicklungshilfe stagniert: Was die Geber den Nehmern so alles zumuten
* Eigenverantwortung und politischer Gestaltungsraum
* Thesen zur Kritik der Pariser Erklärung

 



Vom 2.-4. September findet in Accra/Ghana das 3. Hochrangige Forum zur Umsetzung der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Es geht darum, wie die Eigenverantwortung („ownership“) der Nehmer erhöht und die Koordination zwischen den Gebern verbessert werden kann. Wie ein roter Faden zog sich die Frage nach Ownership und politischem Gestaltungsspielraum („policy space“) der Entwicklungsländer durch die Konferenzvorbereitung. Eveline Herfkens zeigt, dass die Geber nur widerwillig Abschied nehmen von überkommenen Gewohnheiten. Demonstrationseffekte und Kontrolle stehen für viele immer noch über der Ausrichtung der Hilfe an den Bedürfnissen vor Ort. Die Pariser Erklärung zeigt Wege, wie dies zu ändern wäre. Dabei ist der dort verankerte Ansatz selbst nicht unproblematisch. In sieben Thesen hat Claudia von Braunmühl die kritischen Seiten der Paris-Agenda herausgearbeitet. Das den Nehmern in Paris versprochene Mehr an Eigenverantwortung wird auf vielfältige Weise von außen wieder eingeschränkt – insgesamt keine guten Voraussetzungen für echte Fortschritte auf der Accra-Konferenz.


* Hinweis: Dieser W&E-Hintergrund ist der dritte unserer neuen Hintergrund-Seire "Von Monterrey nach Doha". Die Serie erscheint in Kooperation mit dem Global Policy Forum Europe, Bonn, mit freundlicher Unterstützung von Oxfam Deutschland, Berlin, terre des hommes, Osnabrück, und der UN-Millenniumskampagne in Deutschland.

* Dieser W&E-Hintergrund kann ermäßigt auch im Rahmen der Serie "Von Monterrey nach Doha" oder im Rahmen unseres "Doha-Pakets" bezogen werden.
* Eine Langfassung der beiden Beiträge dieser Ausgabe finden Sie auf dieser Website: >>> Herfkens; >>> Braunmühl.

Den W&E-Hintergrund August 2008 (verfügbar als PDF ab 20.8., als Printversion ab 25.8.) mit den vollständigen Analysen können Sie hier bestellen >>>


       
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