Report der Kommission für Wachstum und Entwicklung
Vorab im Web – Als Beerdigung des Washington Consensus, des neoliberalen Dreiklangs aus Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung, kommt der Bericht der von der Weltbank eingesetzten Kommission für Wachstum und Entwicklung daher. Unter dem Vorsitz des Ökonomen und Nobelpreisträgers Michael Spence haben die 21 Kommissionsmitglieder einen pragmatischen Mix an politischen Maßnahmen erarbeitet, in deren Mittelpunkt eine Neubewertung der Rolle des Staates im Entwicklungsprozess steht. Eine erste Einschätzung des Berichts von Rainer Falk.
Schon der Titel „Der Wachstumsbericht. Strategien für anhaltendes Wachstum und inklusive Entwicklung“ (s. Hinweis am Schluss des Beitrags) stellt einen Bruch mit marktfundamentalistischen Glaubenssätzen dar. Um ihrem Wachstum einen Schub zu geben, so empfiehlt die Kommission in Auswertung der Erfahrungen von 13 erfolgreichen Entwicklungsländern müsse der Süden wesentlich mehr in Infrastruktur und Bildung investieren und dürften die Regierungen – unter gewissen Bedingungen – lokale Industrien auch direkt subventionieren … ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten und erscheint gekürzt in W&E 06/Juni 2008. Sie haben folgende Möglichkeiten:
* Wenn Sie ein Abo haben, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort direkt einloggen: >>> hier. * Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier. * Oder kaufen Sie die komplette Ausgabe >>> hier.