Der Johannesburger Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung (WSSD) von 2002 hatte keine allzu gute Presse. Unverbindliche Absichtserklärungen und die Hoffnung auf freiwilliges Wohlverhalten der Unternehmen prägten die Beschlüsse. Fünf Jahre nach dem Gipfel legt die UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) eine Bilanz in Form ihres zweiten Berichts zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents vor. Trotz hoher Wachstumsraten wird deutlich, dass Afrika in Richtung Nachhaltigkeit keinen Schritt weitergekommen ist. Eine kritische Zusammenfassung von Jörg Goldberg.
Der Bericht hätte die spannende Frage beantworten können, ob die seit 2003/04 zu beobachtende Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Afrikas – Wachstumsraten zwischen 5 und 6%, deutliche Zunahme der Pro-Kopf-Einkommen, Steigerung der Direktinvestitionen – nachhaltig ist, gemessen an den drei „Pfeilern“ der Nachhaltigkeit: Armutsreduzierung, Produktion/Konsumtion und Ressourcenschutz … ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten und erscheint in W&E 06/2008. Sie haben folgende Möglichkeiten:
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