Nur im Web - In vielen Diskussionen über die Marginalisierung Afrikas in der Weltwirtschaft wird die Frage ausgeblendet, mit welcher Art ökonomischer Verhältnisse wir es dort eigentlich zu tun haben bzw. wie die moderne afrikanische Ökonomie funktioniert. Dies muss aber geklärt werden, sowohl um die tieferen Ursachen der entwicklungspolitischen Misserfolge verstehen als auch um alternative Entwicklungswege diskutieren zu können, schreibt Jörg Goldberg in seinem neuen Buch (s. Hinweis). Wir dokumentieren vorab einen weiteren Auszug (s. auch >>> Max Weber in Afrika).
Es sei „mit wissenschaftlicher Strenge die ökonomische Basis dieser Gesellschaften (zu) analysieren …, weil ‚die soziale Struktur (…) eng von den spezifischen ökonomischen Verhältnissen abhängt, die aus der Kontrolle über die Ressourcen entspringen’“, referiert Godelier die Ansicht von Anthropologen, die selbst Beiträge zum Verständnis der ökonomischen Funktionsweise afrikanischer Gesellschaften geleistet haben ...
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Hinweis: * Der vorstehende Text ist eine Vorabveröffentlichung aus dem im September 2008 erscheinenden Buch: Jörg Goldberg, Afrika im globalen Kapitalismus. Ein Kontinent zwischen Überleben und Entwicklung, ca. 200 S., PapyRossa: Köln 2008. Bezug: Buchhandel