Nur im Web – Die aktive und bedeutungsvolle Beteiligung der internationalen Zivilgesellschaft an dem kürzlich in Accra zu Ende gegangenen Überprüfungsprozess zur Wirksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist durchaus als dessen herausragendes Qualitätsmerkmal anzusehen. Dabei hatten NGOs des Südens und globale Netzwerke erst spät, d.h. während des Weltsozialforums in Nairobi im Januar 2007, begonnen, ihre kritischen Positionen zur Reformagenda der Gebermodalitäten zu formulieren. Aus Accra berichtet Birte Rodenberg.
Mit der Gründung der International Civil Society Steering Group for the Accra High Level Forum (ISG) bekam ein zunächst loses Netzwerk internationaler entwicklungspolitischer Organisationen einen strategisch-klugen Kopf. Das ISG begleitete zum einen die offiziellen, von der DAC Working Party on Aid Effectiveness durchgeführten Multistakeholdertreffen kritisch, zum anderen trug es dafür Sorge, dass die von den Gebern klein gehaltene Anzahl der zivilgesellschaftlichen VertreterInnen während der offiziellen Konferenz auf ein halbwegs repräsentables Maß von rund 80 NGOs anwachsen konnte ...
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