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10-2003

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) 10/2003 lesen Sie:

* Weltwirtschaft zwischen Deflation und Wiederbelebung: Der Aufschwung im Schneckentempo
Jede wirtschaftliche Phase hat ihre Spezifika. Doch der derzeitige Zyklus ist - gerade was das A und O kapitalistischer Entwicklung, das Wachstum, betrifft - hochgradig untypisch. Dank der Nachwirkungen der geplatzten Finanzblasen (s. auch W&E 10/2002 und 7-8/2003) verläuft die Erholung der Weltwirtschaft langsamer als jemals zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Selbst in den USA mit der vergleichsweise stärksten Aufwärtstendenz unter den Zentren sind die Wachstumsraten nur halb so hoch wie in den ersten beiden Jahren der vorhergehenden Konjunkturaufschwünge. Von Rainer Falk. >>> Volltext

* Atempause für Argentinien: Der Kirchner-Effekt trifft den IWF
Im internationalen politökonomischen Theaterreigen ist der Dauerbrenner "IWF und Argentinien" im September 2003 in einer neuen Version auf die an Inszenierungen und symbolischen Kämpfen reiche Bühne gebracht worden. Diese Reprise könnte unter dem – Langeweile oder déjà-vu-Gefühle vertreibenden – Titel "David bringt Goliath eine Niederlage nach Punkten bei" laufen. Das neue IWF-Abkommen kommentiert Dieter Boris.

* Entwicklungspartnerschaften mit der Privatwirtschaft? Zauberformel PPP
Nach einer dreijährigen Pilotphase soll nun die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft systematisch in die Entwicklungspolitik integriert werden. In einer Studie (s. Hinweis) hat WEED die bisherigen Erfahrungen mit diesen "öffentlich-privaten Partnerschaften" ("Private-Public Partnerships" - PPP) ausgewertet. Das Ergebnis: Der entwicklungspolitische Nutzen von PPP ist in hohem Maße fragwürdig, schreibt Uwe Hoering.


       
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