Im Sonderdienst 7/2002 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:
* Die Weltbank in der Wolfensohn-Epoche: Armutsbekämpfung zwischen Rhetorik und Reformversagen
Die Weltbank ist zweifellos die bedeutendste Institution der globalen Entwicklungspolitik. Doch ihre hegemoniale Stellung auf diesem Gebiet ist nicht mehr unangefochten. Während die Bank ihren Wirkungsbereich weiter ausdehnt, nimmt die öffentliche Kritik zu: Diese entzündet sich sowohl am (neoliberalen) Ansatz der Strukturanpassungspolitik als auch an der Finanzierung einzelner (Groß-)Projekte mit teils desaströsen sozialen und ökologischen Konsequenzen. An Hand der neuen Armutsstrategie geht Ann-Kathrin Schneider in diesem Sonderdienst der Frage nach, welche Schritte die Weltbank seit dem Amtsantritt ihres Präsidenten James Wolfensohn unternommen hat, um ihrer Legitimitätskrise zu begegnen. Ihr Befund: Noch ist die Bank den Beweis dafür schuldig geblieben, daß sie zu wirklichen Reformen aus sich selbst heraus fähig ist.
Dieser Sonderdienst erschien als Teil IV der Serie „Die Zukunft der Entwicklungshilfe“ >>> Sonderangebot
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