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06-2001
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* Neue Wege in die Abhängigkeit: Paradoxie der Dollarisierung Daß sich die “Geographie des Geldes” (Cohen) nicht mit der politischen und ökonomischen Geographie der Nationalstaaten und Nationalökonomien deckt, wird im Fall der Dollarisierung, D-Markisierung oder €uroisierung besonders deutlich. Es gibt viele selbständige Territorien, die kein eigenständiges Währungsgebiet sind, von Andorra angefangen über Kiribati oder Panama bis zur Vatikanstadt. Doch dies ist nicht gemeint, wenn von Dollarisierung oder D-Markisierung und €uroisierung die Rede ist. Von Elmar Altvater.
* Verfall der Weltmarktpreise: Bitterer Kaffee Noch immer ist Kaffee ein Symbol für die ungleichen Strukturen des Weltmarkts. Wenn eine Tasse Kaffee in New York oder London drei Dollar kostet, entspricht dies ungefähr dem Nettoeinkommen eines kleinen Kaffeebauern irgendwo in Afrika. Während die großen Kaffeekonzerne steigende Gewinne einfahren, sind die Rohkaffeepreise in den letzten drei Jahren um über 60 Prozent gefallen, berichtet Rainer Falk.
* Dritter Weg in der Globalisierungsdebatte: Globalisierung der Gerechtigkeit Die Globalisierung ist Gegenstand weltweiter Auseinandersetzungen. Straßenschlachten in Seattle, Widerstand gegen IWF und Weltbank in Washington und Prag und Demonstrationen in Davos prägen das Bild. Proteste gegen die Globalisierung gab es namentlich in Lateinamerika, in Indien und in afrikanischen Staaten schon seit vielen Jahren. Doch nun haben die offenen Konflikte auch den Norden erreicht. Für einen dritten Weg zwischen den Globalisierungsgläubigen und der blinden Globalisierungsgegnerschaft plädiert Richard Gerster in einem neuen Buch (s. Hinweis).
* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzmeldungen, Terminen und Lesehinweisen) und W&E-Update (politische Terminvorschau auf das 3. Quartal 2001)
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