Im Sonderdienst 4/2001 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:
* Bewegung in der Finanzmarktreform? Die Entwicklungsländer schalten sich ein * Bericht der Globalisierungsexperten der G77: Der Globalisierung eine neue Richtung geben
Die Debatte um eine Reform der internationalen Finanzarchitektur krankt an einer doppelten Schwäche: Inhaltlich ist sie weitgehend auf die Frage der adäquaten Codes und Standards für die nationalen Kapitalmärkte der ökonomischen Schwellenländer und auf deren Wirtschafts- und Finanzpolitik beschränkt, während systemische Fragen wie die Instabilität des internationalen Finanzsystems weitgehend ausgeklammert bleiben. Und die Entwicklungsländer, die für Finanzkrisen am anfälligsten sind, haben in den relevanten Gremien keine angemessene Stimme bzw. haben sich bislang nur zögerlich zu Wort gemeldet. Dies könnte jetzt anders werden, denn die Stimmen aus der Entwicklungswelt, die eigenständige Vorstellungen zur Veränderung des internationalen Finanzsystems artikulieren, mehren sich. Zwei Beispiele dafür werden in dieser Ausgabe vorgestellt: der Seoul-Report der Emerging Markets Eminent Persons Group (EMEPG) zum Umbau der internationalen Finanzarchitektur, den Rainer Falk zusammenfaßt, und der Bericht der Globalisierungsexperten der Gruppe der 77, den wir - leicht gekürzt - im Wortlaut veröffentlichen.
Dieser Sonderdienst erschien als Teil II der Serie "Die Zukunft der Globalisierung“ >>> Sonderangebot
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