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SD 5-2001
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Im Sonderdienst 5/2001 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:
* Zwischen Nachhaltigkeitsrhetorik und Wettbewerbsfixierung * Die Nachhaltigkeitsstrategie der Europäischen Union
Mit dieser Ausgabe beginnen wir eine Serie von Sonderdiensten, die der Einstimmung auf den Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD), der ein Jahrzehnt nach Rio im September 2002 in Johannesburg stattfindet, dienen soll. Vor zehn Jahren trug unsere "Maracujá"-Serie maßgeblich dazu bei, die "blinden Flecken" des Rio-Prozesses zu identifizieren. Obwohl damit einige der seither eingetretenen negativen Entwicklungen bereits vorgezeichnet waren, hat sich das Panorama heute entscheidend verändert: Der viel beschworene "Aufbruch" in eine neue Welt der nachhaltigen Entwicklung, der von Rio ausgehen sollte, fand nicht statt. Begonnen hat vielmehr eine neue Phase des globalen Kapitalismus. Dieser hat es anscheinend immer weniger nötig, für "Umwelt und Entwicklung" zu sorgen, also die beiden zentralen, in Rio bekräftigten Bauelemente einer sozial-ökologischen Daseinsvorsorge für den Planeten zu pflegen. Barbara Unmüßig führt in die Bilanz zehn Jahre nach Rio ein. Bernd Hamm stellt die neue Nachhaltigkeitsstrategie der Europäischen Union vor. Beide beschäftigt die Frage, welche Rolle die Ideen der Nachhaltigkeit in einem Kontext spielen (können), der mehr und mehr durch die Maximen des verschärften Wettbewerbs und die Dominanz ökonomischer Globalisierung charakterisiert ist.
Dieser Sonderdienst erschien als Teil I der Serie "Rio plus 10“: >>> Sonderangebot
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