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Sonderdienst 1/2005

Multis, Menschenrechte, Entwicklung (III)

Im Sonderdienst 1/2005 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E-SD 1/2005) lesen Sie:

* Steuervermeidung als Konzernstrategie
* Wie der globale Steuersenkungswettlauf gestoppt werden kann

Weltweit wetteifern Staaten um die niedrigsten Steuersätze, um Investitionen anzulocken oder zu halten. Die Unternehmen nutzen die Lage nach Kräften aus - sei es durch immer unverhohlenere Drohungen mit der Abwanderung in Länder mit niedrigeren Steuersätzen, sei es durch die Manipulation ihrer steuerlichen Pflichten mittels konzerninterner Verrechungspreise. Nicola Liebert hat diese Praktiken ausführlich untersucht und die wichtigsten Ergebnisse für W&E zusammengefaßt. Zugleich fragt sie nach Alternativen und Auswegen aus dem Dilemma, das immer mehr Nationalstaaten mit ständig sinkenden Einnahmen konfrontiert und zum Spielball der Konzerne werden läßt. Wohnsitzlandprinzip und unitary taxation, so ihre Schlußfolgerung, bieten die Chance, den schädlichen Steuerwettbewerb zu unterbinden.

Dieser Sonderdienst ist der dritte einer Serie zum Thema "Multis - Menschenrechte - Entwicklung" >>>Sonderangebot.

Er erscheint in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes, Osnabrück, dem Nord-Süd-Netz beim DGB-Bildungswerk, Düsseldorf, und wird vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) gefördert.


       
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