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Nr. 11/2005
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In W&E 11/November 2005 lesen Sie:
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* Weltwirtschaftliche Aussichten 2005/2006: Eine neue Wachstumsdynamik? Die Weltwirtschaft befindet sich seit drei Jahren in einer Expansionsphase. Das wirtschaftliche Wachstum wird im wesentlichen durch zwei Faktoren angetrieben: Die Expansion und Industrialisierung in China und Indien sowie das weiter ansteigende Handelsdefizit der USA. Die damit verbundenen Ungleichgewichte bedrohen mittelfristig die Stabilität des Expansionspfades, vor allem weil die Fähigkeit zu abgestimmten wirtschaftspolitischen Maßnahmen im Zuge der Globalisierung abgenommen hat. Von Jörg Goldberg.
* Ausblick auf Hongkong: Szenarien für die Doha-Runde „Neukalibrierung“ heißt das Wort, das derzeit in den Büros und auf den Fluren der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf die Runde macht. Es umschreibt in vornehmer Zurückhaltung die Notwendigkeit, die Erwartungen an das 6. Ministertreffen, das vom 13.-18. Dezember 2005 in Hongkong stattfinden soll, herunterzuschrauben. Mehrere Mini-Ministerials, Generalratstagungen und Krisensitzungen in wechselnder Besetzung hatten bis Mitte November keine Annäherung der Gegensätze gebracht, die einem baldigen Abschluß der Doha-Runde im Wege stehen. Rainer Falk bilanziert die Situation am Vorabend von Hongkong. >>> Volltext, leicht aktualisiert
* Alle streben in die WTO: Doch der Preis ist hoch Mit mehr als 30 Ländern, von Afghanistan über Rußland bis Vietnam und Yemen, führt die WTO gegenwärtig Beitrittsverhandlungen – ein höchst „unfairer Prozeß“, wie Oxfam International meint, weil er die Kandidaten gegenüber den Mitgliedern benachteiligt. Gleichzeitig trägt er dazu bei, weitergehende Liberalisierungsverpflichtungen festzulegen („WTO-plus“). Ein Bericht von Uwe Hoering.
* RWE-Konzern scheitert im Wassergeschäft: Global auf dem Trockenen Daß der Aufsichtsrat von RWE am 4. November 2005 beschloß, sich aus dem globalen Wassergeschäft zurückzuziehen und seine Tochterunternehmen Thames Water und American Water zu veräußern, überraschte niemanden mehr. Zu offenkundig war der Fehlschlag des globalen Engagements schon vorher geworden. Als sich der Essener Konzern Ende der 1990er Jahre anschickte, durch Firmenaufkäufe zu einem „global player“ im Wasserbereich zu werden, prognostizierten Anlage-Analysten noch Milliardengewinne. Doch diese Logik war so einfach wie falsch, schreibt Frank Kürschner-Pelkmann.
* Zehn Jahre Konvention gegen Wüstenbildung: Umsetzung läßt noch auf sich warten Anläßlich der 7. Vertragsstaatenkonferenz (COP-7) der internationalen Konvention zur Desertifikationsbekämpfung (CCD), die vom 17.-24. Oktober 2005 in Nairobi stattfand, haben viele Delegierte größere Anstrengungen im Kampf gegen die Wüstenbildung angemahnt. 10 Jahre nach dem Inkrafttreten der CCD sieht die Bilanz eher mager aus, und die Meinungsverscheidenheiten zwischen Nord und Süd bezüglich Fragen der Organisation und Finanzierung sind groß, berichtet Rol Reiland.
* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lesenhinweisen und Tagungstips)
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