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Nr. 11/2006

Die deutsche G8-Agenda für Heiligendamm

* Die deutsche G8-Agenda für 2007: Verantwortlich, verläßlich, tragfähig?
In den Mittelpunkt des G8-Gipfels in Heiligendamm vom 6.-8. Juni 2007 will die Bundesregierung „die Ausgestaltung der globalisierten Weltwirtschaft und die Entwicklung Afrikas“ stellen. Gegen die Themenwahl in dieser Allgemeinheit ist kaum etwas einzuwenden. Der Streit beginnt beim „Wie?“. Hier erweist sich die deutsche G8-Agenda als kompletter Fehlansatz. Und in Bezug auf die überfällige Reform der Gipfelarchitektur selbst ist sie eine schlichte Fehlanzeige, schreibt Rainer Falk.
>>> Volltext

* Bericht über die menschliche Entwicklung 2006: Wasser, Effizienz und Gerechtigkeit
Mit seinem Schwerpunkt "globale Wasserkrise" nimmt der HDR 2006 ein Thema auf, das bereits seit mehreren Jahren breit und kontrovers diskutiert wird. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, wirklich Neues auszusagen. Doch mit seinem Fokus auf Gerechtigkeitsfragen und die Situation der Armen unterscheidet er sich deutlich von der Behandlung des Themas durch andere, etwa die Weltbank. Eine erste Einschätzung von Uwe Hoering.
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* Transnationale Konzerne aus der Dritten Welt: Sind Direktinvestitionen aus dem Süden besser?
Nur im Web - Der World Investment Report (WIR) 2006 der UNCTAD widmet sich schwerpunktmäßig den aus Entwicklungs- und Transformationsländern stammenden internationalen Direktinvestitionen. Konzerne aus der Dritten Welt treten in den letzten Jahren verstärkt als Investoren und Unternehmensaufkäufer vor allem in anderen Entwicklungsländern auf, aber auch in Industrieländern. Die UNCTAD begrüßt dies als einen Beitrag zur Förderung der regionalen Integration im Süden, übersieht dabei aber die mit der Ungleichgewichtigkeit der Kapitalströme verbundenen Probleme. Von Jörg Goldberg.
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* Ein kritischer Blick auf Yunus und die Grameen-Bank: Sozialer Frieden durch Kleinkredite!?
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Muhammed Yunus für seine Erfindung der Mikro-Kredite für arme Frauen. Als Instrument zur Integration von Frauen aus den Dörfern in die neoliberale Markt- und Finanzökonomie hatten die kleinen Kredite eine große Wirkung und einen erstaunlichen Multiplikatoreffekt. Als Allheilmittel gegen Armut und Frauenunterdrückung sind sie allerdings ein Täuschungsmanöver, meint Christa Wichterich.
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* Rubriken:
W&E-Infospiegel (Kurzinfos, Lesehinweise, Termine)

Hinweis:
*
Diese Ausgabe kann auch im Rahmen unseres G8-Pakets bezogen werden: >>> Angebot.

W&E 11/November 2006 kann regulär hier bestellt werden >>>


       
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