Aktuell bestimmt die institutionelle Neugliederung die entwicklungspolitische Reformdebatte in Deutschland. Dahinter verbirgt sich jedoch eine viel grundsätzlichere Suche nach dem künftigen Stellenwert der Entwicklungspolitik und der Rolle des zuständigen Ministeriums. Thomas Fues beleuchtet das gesellschaftlich-politische Umfeld für entwicklungspolitische Akteure und benennt strategische Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen.
Eine neue institutionelle Struktur für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, etwa in Richtung der von Franz Nuscheler vorgeschlagenen German Development Agency, ist unverzichtbar. Unbestritten ist auch, daß dies nicht der einzige Schritt zur Qualitätssteigerung bleiben darf. Welche weiteren Aufgaben dabei zu bewältigen sind, erschließt sich aus der Analyse des nationalen und internationalen Umfelds ...
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Veröffentlicht: 27.9.2006
Mehr zum Thema: * W&E-Debatte: EZ-Reform wohin? Zur Zukunft der Entwicklungshilfe >>> hier. * W&E-Sonderserie "Die Zukunft der Entwicklungshilfe" >>> hier.
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