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01-2004

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) 01/2004 lesen Sie:

* Dies- und jenseits von Kyoto: Klimapolitik im Mehrebenensystem
Die vielfältigen Aktivitäten in der Klimapolitik lassen sich sinnvoll nur noch als globales und komplexes Mehrebenensystem charakterisieren. Diese Sichtweise gründet auf den neuen Bedingungen und weit reichenden Veränderungen, die sich im Kontext der internationalen Klimapolitik gerade in jüngster Zeit eingestellt haben. Deshalb war die unspektakulärste Klimakonferenz aller Zeiten (Conference of the Parties - COP 9), die die Vereinten Nationen vom 1.-12. Dezember 2003 in Mailand/Italien ausrichteten, dennoch aufschlußreich, wie Achim Brunnengräber berichtet.

* Post-Cancún-Verhandlungen: Die Lektion nicht gelernt
Mitte Dezember letzten Jahres traf sich der Allgemeine Rat der WTO in Genf, um drei Monate nach dem Scheitern von Cancún eine Wiederaufnahme der Doha-Runde zu versuchen. Doch die EU und die USA haben den "Warnruf" von Cancún keineswegs verstanden. Im Gegenteil, die von der EU-Kommission vorgelegten Vorschläge für weitere Verhandlungen spiegelten kaum veränderte Positionen wider oder fielen sogar hinter die in Cancún gemachten Zugeständnisse zurück. Die Verhandlungen wurden so ohne nennenswerte Fortschritte auf Februar 2004 vertagt. Von Barbara Dickhaus.

* Kooperation der Weltbank mit NGOs: Zwischen Partizipation und Kooptation
Seit über zwei Jahrzehnten strickt die Weltbank mit unterschiedlichem, wenn auch generell wachsendem Erfolg an ihren Beziehungen zu nichtstaatlichen beziehungsweise zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs). Eine neue Phase in der wechselvollen Geschichte gegenseitiger Repulsion und Attraktion markiert das Joint Facilitation Committee (JFC), das Ende Oktober 2003 seine erste Arbeitssitzung hatte. Ein Bericht von Uwe Hoering.

* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Veranstaltungshinweisen)


       
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