Oktober 2006 |
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Vierteljahresberichte zur Weltwirtschaft
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Zwei Megathemen beherrschen die internationale wirtschaftspolitische Debatte in diesem Herbst: An oberster Stelle stehen nach wie vor die weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte, vor allem das Doppeldefizit der USA und die hohen Überschüsse anderer Länder, darunter die VR China. Doch das neue Thema, das von der internationalen Agenda kaum mehr zu verbannen ist, heißt „Policy Space“ und beschäftigt sich mit der Frage, ob sich die Weltwirtschaft im Zuge der Globalisierung inzwischen nicht in eine Art Prokrustesbett verwandelt hat, das kaum noch Spielräume für eigenständige wirtschaftspolitische Optionen, zumal im Süden des Globus, zuläßt. Rainer Falk faßt die Debatte um globale Ungleichgewichte und „Policy Space“ zusammen. Daß die Standortkonkurrenz die Menschen im Süden zumindest ebenso, wahrscheinlich aber wesentlich stärker trifft als im Norden, erläutert Sarah Bormann am Beispiel des Outsourcing in der globalen PC-Industrie. |
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