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Wie das US-Finanzkapital seine Krise selbst managt Wie ist das bisherige Management der um sich greifenden Finanzkrise zu bewerten? Handelt es sich um eine Ausplünderung der öffentlichen Kassen zugunsten des Kapitals oder ist es ein erster Schritt in Richtung Sozialismus? Wer gibt die Krisenlösungsstrategien vor, wer managt die Krise, und wer wird die Lasten tragen? Und was wird sich unter dem neuen Präsidenten Barak Obama ab Januar ändern?
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Das waren die W&E-Highlights von 2008 Zum Jahreswechsel haben wir wieder 12 Beiträge zusammengestellt, die 2008 entweder besonders oft angeklickt und gelesen wurden oder die Kontroversen ausgelöst haben oder auf die wir einfach besondere und positive Rückmeldungen erhalten haben. W&E freut sich auf sein 20-jähriges Jubiläum in 2009 und wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gutes Neues Jahr.
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Rezession und Klimakrise gemeinsam angehen Die beiden Krisen von heute - die wirtschaftliche Rezession und die globale Klimakatastrophe - sollten gemeinsam angegangen werden. Die Billionen von Dollars, die für die wirtschaftliche Erholung bereitgestellt werden, sollten in den Kampf gegen den Klimawandel fließen. Das ist eine klare Botschaft. Sie ging von der 14. Vertragsstaatenkonferenz (COP-14) zur UN-Klimakonvention aus.
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Nach Doha: Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Im neuen Informationsbrief schreiben Jens Martens und Klaus Schilder über den Konsens von Doha, Denise Auclair über die französische und tschechische EU-Präsidentschaft im Entwicklungstest und Dieter Boris über die Finanzkrise und Lateinamerika.
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Die weltwirtschaftlichen Aussichten für 2009 Als Anfang des Jahres 2008 an dieser Stelle bei der Vorstellung eines UN-Berichts die Frage aufgeworfen wurde, ob sich die Subprime-Krise des US-Immobiliensektors zu einer globalen Rezession auswachsen würde, galt dies für viele als die Einzelmeinung von Exoten. Inzwischen ist das "R-Wort" in fast Aller Munde. Die jetzt veröffentliche Prognose der UN-Experten für das Jahr 2009 sollte deshalb endlich einmal Ernst genommen werden.
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G192 in Doha: Was steht auf dem Spiel? Regierungen aus der ganzen Welt werden in Doha/Katar zusammenkommen, wenn Ende dieser Woche, vom 29. November bis 2. Dezember 2008, die zweite Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung (FfD: Financing for Development) stattfindet. 40 bis 50 Staats- und Regierungschefs werden erwartet. Eine Vorschau.
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G20: Weltfinanzgipfel im Interregnum Beim Eröffnungsdinner im Weißen Haus war George W. Bush eingerahmt vom brasilianischen Präsidenten Lula auf der rechten Seite und von seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao zur Linken. Da müsste man sich anstelle von Bush nur noch Barack Obama vorstellen, und man hätte ein schönes Bild davon, wie sehr sich die Welt verändert hat.
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Lateinamerika und die globale Finanzkrise Bekanntlich waren viele lateinamerikanische Länder in den letzten Jahren von Währungs- und Finanzkrisen besonders hart betroffen. Sie bescherten den jeweiligen Volkswirtschaften große soziale Rückschritte, die erst nach Jahren wieder überwunden werden konnten. Dieses Mal stehen die Ökonomien Lateinamerikas nicht im Vordergrund des Krisengeschehens.
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Afrikanischer Kapitalismus als Entwicklungsweg Was ist nötig, um die Entwicklung Afrikas aus Hunger, Krieg und Tod endlich Geschichte werden zu lassen? In der Reihe der Publikationen, die sich dieser Grundfrage der entwicklungspolitischen Diskussion widmen, stellt das neue Buch von Jörg Goldberg einen fundierten und grundlagenkritischen Beitrag dar, meint Markus Demele.
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G20: Neue Abseitsregeln und alte Schiedsrichter Die Staats- und Regierungschefs der G20 haben am 15.November 2008 in Washington die Deklaration des Weltfinanzgipfels verabschiedet. Sie besteht aus der eigentlichen, 16 Punkte umfassenden, Erklärung und einem "Aktionsplan". Dieser wiederum unterteilt sich in sechs Kapitel: in kurzfristig zu ergreifende und darüber hinausgehende, mittelfristige Maßnahmen.
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Der Wettlauf zu einem neuen Bretton Woods Jahrelang war es nur eine schmale aufgeklärte Elite, die nach einem neuen Bretton Woods - einer globalen Konferenz zur Neuordnung der globalen Wirtschafts- und Finanzordnung - rief. Jetzt soll alles plötzlich ganz schnell gehen. Doch der Weltfinanzgipfel am 15. November in Washington ist bestenfalls der Auftakt zu einem Prozess, an dessen Ende ein Bretton Woods II stehen könnte.
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Prinzipien für eine Reform des Finanzsystems Joseph E. Stiglitz ist zum Leiter einer Hochrangigen Task Force der Vereinten Nationen ernannt worden, die das globale Finanzsystem untersuchen soll. In den folgenden Punkten hat Stiglitz seine persönliche Position zu Kernelementen einer Antwort auf die gegenwärtige globale Finanzkrise zusammengefasst.
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UNIFEM-Fortschrittsbericht zu Frauenrechten Zur Halbzeit der Millennium-Entwicklungsziele hat der UN-Entwicklungsfonds für Frauen (UNIFEM) seinen Bericht "Progress of the World´s Women 2008/9" mit dem Titel "Who answers to women? Gender and Accountability" vorgelegt. Kernfrage ist, wie anerkannte Ansprüche und Rechte von Frauen in tatsächliche Verbesserungen übersetzt werden können.
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UN-Panel: Zeit für ein neues Bretton Woods Die US-Regierung und die Bretton-Woods-Institutionen IWF und Weltbank haben bislang keine adäquate Antwort auf die internationale Finanzkrise gegeben. Der einzige realistische Ausweg aus der Krise wäre ein demokratischer, inklusiver Prozess, wie er nur im Rahmen der Vereinten Nationen vorstellbar ist.
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Wie die Finanzkrise jetzt auch im Süden ankommt Die globale Finanzmarktkrise hat ihren Ausgangspunkt im Westen. Doch sie trifft jetzt mehr und mehr auch die Entwicklungsländer. Auch dort fallen die Aktienkurse, und die Währungen stehen unter starkem Druck. Wir analysieren, über welche Kanäle die Finanzkrise den Süden und auch Osteuropa trifft.
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Die Lage der Weltwirtschaft im Herbst 2008 Nach der Finanzkrise kommt die Rezession. Diese düstere Perspektive kann nur diejenigen überraschen, die daran geglaubt hatten, dass die Welt der Finanzmärkte eine virtuelle Sphäre sei, die mit der "realen Ökonomie" nichts zu tun hat. Die Rettung der Banken vor dem Zusammenbruch ist allerdings keineswegs gleichbedeutend mit der Abwendung einer globalen Rezession.
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Die Verwundbarkeit Osteuropas in der Finanzkrise Die finanziellen Turbulenzen in Ungarn und in der Ukraine haben seit Mitte Oktober 2008 auch Osteuropa als potenzielle Krisenregion ins Blickfeld gerückt. Die strukturelle Abhängigkeit von Kapitalimporten ist unübersehbar. Doch gibt es deutliche Unterschiede, was die Verwundbarkeit gegenüber den internationalen Finanzmärkten betrifft.
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Ein angebotsreguliertes, kooperatives Klimaregime Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der gigantischen Verschwendung fossiler Energien. Ein Rückblick in die politische Ökonomie dieses Jahrhunderts liefert wertvolle Hinweise, wie und mit welchen Gegenstrategien die Weichen für einen wirksamen Klimaschutz umgestellt werden können.
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Von der globalen Finanzkrise zur Rezession? Die Rettung der Banken mag die Weltwirtschaft vor dem Zusammenbruch bewahren. Einen globalen Abschwung, der bereits im Gang ist, zu stoppen oder eine globale Rezession abzuwenden, ist etwas anderes. Jörg Goldberg untersucht die Zusammenhänge zwischen der globalen Finanzmarktkrise und den aktuellen Rezessionstendenzen, die Folgen der Finanzkrise im Süden und die Konsequenzen der jüngst beschlossenen Rettungspakete.
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Finanzkrise: Kartell der Gleichgesinnten Wenn es darum geht, Lehren aus der dramatischen Finanzkrise zu ziehen, sind viele Beteiligte schnell dabei hervorzuheben, wie gut Deutschland mit seinem dreigliedrigen System, das private, öffentliche und Genossenschaftsbanken umfasst, doch aufgestellt und damit besser gegen Krisen abgesichert sei. Doch stimmt diese These eigentlich?
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FfD-Konferenz im Schatten der Weltfinanzkrise Die US-Bankenkrise entwickelt sich mehr und mehr zu einer Krise der globalen Finanzmärkte von historischem Ausmaß. Im Schatten dieser Krise treten die Verhandlungen zur 2. UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung in die heiße Phase. Auf der Tagesordnung steht dort nicht zuletzt die Verbesserung der "Kohärenz und Konsistenz des internationalen Finanzsystems".
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Engendering der OECD-Entwicklungsarchitektur? Die aktive und bedeutungsvolle Beteiligung der internationalen Zivilgesellschaft an dem kürzlich in Accra zu Ende gegangenen Überprüfungsprozess zur Wirksamkeit in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist durchaus als dessen herausragendes Qualitätsmerkmal anzusehen.
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