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Entwicklungspolitik und Große Koalition in Wien Der Dachverband der Österreichischen Entwicklungs-NGOs (AGEZ) hat an die neu gebildete Bundesregierung unter Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) appelliert, mehr Engagement in der Entwicklungspolitik zu zeigen.
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Rückzug oder neue Welle der Globalisierung? Globalisierungskritiker wie Walden Bello beschwören den Rückzug der Globalisierung, während die Weltbank eine neue Welle der ökonomischen Integration proklamiert. Doch so weit auseinander, wie gemeinhin angenommen, liegen die Kontrahenten gar nicht.
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Deutsche EZ: Bauchlandung der Institutionenreform? Mit einer sog. Institutionenreform sollte die internationale Schlagkraft und Sichtbarkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) erhöht werden. Doch inzwischen ist die Gefahr nicht mehr zu übersehen, daß die Reformdebatte in symbolischen Veränderungen versandet.
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Sternstunden der Weltwirtschaft 2006 Als Chou En-Lai einmal gefragt wurde, wie er die langfristige Bedeutung der Französischen Revolution beurteile, soll er gesagt haben, für diese Frage sei es noch zu früh. Für die Wirtschaftspublizistik wäre derlei Zurückhaltung gleichbedeutend mit professionellem Suizid.
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Deutsche EU-Präsidentschaft: Entwicklungsausblick Während die finnische EU-Präsidentschaft zum Endspurt ansetzt, steht Deutschland schon in den Startlöchern. Dies ist ein guter Zeitpunkt für eine Bilanz der entwicklungspolitischen Leistungen der letzten sechs Monate und für einen Ausblick auf das erste Halbjahr 2007, in dem die europäische Präsidentschaft turnusmäßig bei Berlin liegt.
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Gender-Strategie: Die neuen Smarties der Weltbank "Forget China, India and the internet: economic growth is driven by women". Unter dieses Motto stellt die Weltbank ihren neuen, mit 24,5 Mio. US-Dollar ausgestatteten Gender-Aktionsplan für die Haushaltsjahre 2007-10. Die Botschaft: Die Marktchancen werden besser, nun konkurriert mal schön.
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Soziale Gerechtigkeit in der Globalisierung? Ist eine Variante von Globalisierung denkbar, die auch das Design einer Weltsozialordnung mit einschließt, oder ist dies von vornherein illusorisch? Das war die Ausgangsfrage eines Symposiums, das die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) am 30.11. und 1.12.2006 zu ihrem 20-jährigen Bestehen in Bonn veranstaltete.
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Die deutsche G8-Agenda für Heiligendamm In den Mittelpunkt des G8-Gipfels in Heiligendamm vom 6.-8. Juni 2007 will die Bundesregierung "die Ausgestaltung der globalisierten Weltwirtschaft und die Entwicklung Afrikas" stellen. Gegen die Themenwahl in dieser Allgemeinheit ist kaum etwas einzuwenden. Der Streit beginnt beim "Wie?".
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Panel: Mehr Kohärenz im UN-Entwicklungsbereich? In weniger als neun Monaten hat das von UN-Generalsekretär Kofi Annan eingesetzte Hochrangige Panel zu systemweiter Kohärenz im UN-System einen bemerkenswerten Bericht vorgelegt. Der Westen muß jetzt die Ernsthaftigkeit seiner Reformrhetorik unter Beweis stellen.
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Bericht über die menschliche Entwicklung 2006 Mit seinem Schwerpunkt "globale Wasserkrise" nimmt der HDR 2006 ein Thema auf, das bereits seit mehreren Jahren breit und kontrovers diskutiert wird. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, wirklich Neues auszusagen. Doch mit seinem Fokus auf Gerechtigkeitsfragen unterscheidet er sich deutlich von anderen, etwa der Weltbank.
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Ein kritischer Blick auf Yunus und seine Bank Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Muhammed Yunus für seine Erfindung der Mikro-Kredite für arme Frauen. Als Instrument zur Integration in die Markt- und Finanzökonomie hatten die kleinen Kredite eine große Wirkung. Als Allheilmittel gegen Armut und Frauenunterdrückung sind sie allerdings ein Täuschungsmanöver.
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ITUC: Neuer gewerkschaftlicher Internationalismus? Auf einem Kongreß vom 1.-3. November in Wien wollen der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) und der Weltverband der Arbeitnehmer (WCL) einen neuen Internationalen Gewerkschaftsbund (ITUC) aus der Taufe heben - als Antwort auf die Globalisierung.
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Ungleichgewichte im globalen Prokrustesbett Zwei Megathemen beherrschen die internationale Wirtschafts-debatte in diesem Herbst: Ganz oben stehen nach wie vor die weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte. Doch das neue Thema, das von der internationalen Agenda kaum mehr zu verbannen ist, heißt "Policy Space": Hat sich die Weltwirtschaft in eine Art Prokrustesbett verwandelt, das kaum noch Spielräume, zumal im Süden des Globus, zuläßt?
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23.542.614 Menschen standen auf: Gegen die Armut! Um ein Zeichen gegen die Armut zu setzen, sind weltweit 23,5 Millionen Menschen bei der Aktion "Stand Up" aufgestanden. Dies ist ein neuer Weltrekord, der auch vom Guinness-Buch der Rekorde anerkannt wird.
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Aufbruch zu einer neuen globalen Klimapolitik? Während die Welt verhandelte, stieg still und leise die Treibhausgaskonzentration der Erdatmosphäre. Die Politik reagierte bislang völlig unzureichend. "Kyoto Plus" ist gefragt, schon bei den nächsten Klimaschutzverhandlungen vom 6.-17. November in Nairobi.
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WTO-Forum: Warten auf den Deus-ex-machina Der Kollaps der Doha-Runde im Juli hat offenbar (noch) nicht zu geringerem Interesse an der Welthandelsorganisation geführt. Zum "Public Forum" der WTO in der letzten Woche hatten sich über 1000 TeilnehmerInnen von NGOs, Gewerkschaften und Industrie angemeldet. Bericht aus Genf.
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EZ-Reform jenseits der Institutionenfrage Aktuell bestimmt die institutionelle Neugliederung die entwicklungspolitische Reformdebatte in Deutschland. Dahinter verbirgt sich jedoch eine viel grundsätzlichere Suche nach dem künftigen Stellenwert der Entwicklungspolitik und der Rolle des zuständigen Ministeriums.
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Take-off für die Flugticket-Steuer Eine Gruppe von fünf Ländern - Brasilien, Frankreich, Norwegen, Großbritannien und Chile - hat jetzt in New York einen Fonds ins Leben gerufen, der aus einer Steuer auf Flugtickets gespeist werden und Medikamente für AIDS-Kranke in Entwicklungsländern kaufen soll.
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Die MDG-Kontroverse: Wi(e)der die Armut?! Als konzeptionelle Orientierung der Entwicklungspolitik sind die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen heute schon eine einzige Erfolgsgeschichte. Doch zugleich sind sie Gegenstand einer anhaltenden Kontroverse. Die wichtigsten Kritikpunkte sind jetzt in einem Buch versammelt.
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Singapur-Tagebuch: Zwischen Reform und Boykott Im Zeichen von Reformdruck und lauten Boykottaufrufen hat die Jahrestagung von IWF und Weltbank in Singapur begonnen. Das Suntec-Konferenz-Zentrum ist hermetisch abgeriegelt. Doch der Ruf nach Veränderungen ist hinter den Glasfassaden längst angekommen. Ein W&E-Tagebuch.
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"Make Trade Fair": Zwischenbilanz einer Kampagne Die vorläufige Suspendierung der Doha-Runde ist eine gute Gelegenheit zur Zwischenbilanz für eine Kampagne, die das ehrgeizige Ziel verfolgt, die Regeln des Welthandels gerechter zu machen. Die Oxfam-Kampagne ist oft kritisiert worden. Doch die Kampagnenerfolge können sich jetzt schon sehen lassen.
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Sozial- und Ökostandards contra WTO-Regime? Der Welthandel entwickelt sich dynamisch. Allerdings ist die Verteilungswirkung des Handels stark von der Finanz-, Sozial und Gesellschaftspolitik der Handel treibenden Staaten abhängig. Ein Plädpyer für die Wiederaufnahme der Debatte um soziale und ökologische Mindeststandards.
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