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Occupy Rio plus 20 Nachhaltige Entwicklung war einmal ein zentrales Leitbild, das Hoffnungen auf die globale Lösung sozialer und ökologischer Probleme weckte. Inzwischen wird der Begriff eher beliebig verwendet – oder nur noch als zweitrangiges Ziel, wie auch im Vorfeld zur Rio plus 20-Konferenz 2012. An seine Stelle ist die Green Economy getreten; ein Konzept, das schon auf dem Weg nach Rio auf der Strecke bleiben wird.
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Aid Effectiveness: In alter Betriebsamkeit Noch zu Beginn des Jahres hatte es so ausgehen, als ob die Kritik an der mangelnden Umsetzung der Paris Declaration das 4. Hochrangige Forum zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe vom 29.11. bis 1.12.2011 in Busan/Südkorea bestimmen würde. Inzwischen haben die development stakeholder wieder zu ihrer alten Betriebsamkeit zurückgefunden.
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LDC-Report: Teilhabe am Aufstieg des Südens? Der diesjährige UNCTAD-Report über die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) untersucht das Potenzial, das der "Aufstieg des Südens" für die LDCs bietet und plädiert dafür, einen geringen Anteil bestehender Staatsfonds aus Schwellenländern in die LDCs zu kanalisieren.
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HDR 2011: Mehr Nachhaltigkeit durch Gerechtigkeit Menschliche Entwicklung, Verteilungsgerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit stehen in einem engen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist aber in den meisten Fällen negativ: Soziale Ungleichheit etwa fördert die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Dennoch sind Win-win-win-Konstellationen zwischen den drei Ebenen herstellbar, so der Bericht über die menschliche Entwicklung 2011.
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G20: Das falsche Forum für Entwicklungspolitik Die G20 hat auf dem Gipfel in Cannes ihre Führungsrolle im System der multilateralen Institutionen weiter ausgebaut. Sie hat sich zum Steuerungsausschuss der internationalen Entwicklungspolitik gemacht. Doch sie ist nicht die richtige Gruppe für diesen Job, und sie füllt ihn schlecht aus.
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Wie Niebel die deutsche Hilfe umkrempelt Im November 2011 feiert das BMZ den 50. Jahrestag seiner Gründung. Das Jubiläum fällt in eine Zeit des fundamentalen Wandels der Rahmenbedingungen deutscher Entwicklungspolitik. Der neue Minister, Dirk Niebel, spricht von einem "radikalen Kurswechsel". Was bedeutet das?
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Die Globalisierung des Protests Die Protestbewegung, die im Januar in Tunesien begann und sich anschließend nach Ägypten und dann nach Spanien ausbreitete, hat mittlerweile globale Ausmaße erreicht. Auch in Deutschland sind die Proteste angekommen. 18.000 Menschen haben am Wochenende das Banken- und Regierungsviertel in Frankfurt und Berlin umzingelt.
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Das inkrementelle Scheitern der G20 in Cannes Da sind sich wieder einmal alle einig: Das war ein Gipfel der Enttäuschungen, der verpassten Chancen und letztlich des Scheiterns. Dabei ist das Versagen nicht einmal darauf zurückzuführen, dass die erneute Zuspitzung der Eurokrise die eigentliche Agenda in den Hintergrund gedrängt hätte.
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Neuausrichtung der EU-Entwicklungspolitik Schon Mitte Oktober 2011 hat die EU-Kommission eine Mitteilung zur Neuausrichtung der europäischen Entwicklungspolitik veröffentlicht. Der hochtrabende Leitsatz "Eine Agenda für den Wandel" verspricht viel - aber nicht alles Neue ist gut. In vielen Bereichen ist die Mitteilung ein Rückschritt.
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Der Gipfel von Cannes in Dokumenten Im Vorfeld und während des Gipfels der Gruppe der 20 (G20), der am 3./4. November 2011 im südfranzösischen Cannes stattfand, hat W&E an dieser Stelle fortlaufend Analysen, Berichte und Beschlüsse dokumentiert. Von offiziellen Hintergrund-Dokumenten bis zu den Original-Kommuniqués und -Deklarationen findet sich alles, was für eine solide Einschätzung der Gipfelereignisse gebraucht wird.
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G20-Gipfel in Cannes: Der Lack ist ab Seit ihrer Gründung vor drei Jahren hat die G20 viel von ihrem ursprünglichen Glanz verloren. Die Agenda der französischen Präsidentschaft ist zwar fulminant in ihrer Reichweite. Doch während die Re-Regulierung der Finanzmärkte immerhin kleine Lichtblicke aufweist, liegt die notwendige Umstrukturierung des Finanzsystems immer noch in weiter Ferne.
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Das Europäische Paket und die Europäische Krise In der Nacht vom 26. zum 27. Oktober 2011 haben sich die Regierungen der EU-Länder auf ein Paket gegen die sog. Euro-Schuldenkrise geeinigt. Die Einigung ist ein Etappenerfolg, aber die wichtigen Probleme - die Handelsungleichgewichte und die oligopolistische, undemokratische Machtballung auf den Finanzmärkten - bleiben bestehen.
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Argentiniens wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Rechtzeitig zur bahnbrechenden Wiederwahl von Cristina Kirchner kommt das Centre for Economic Policy Research (CEPR) in Washington mit einer Studie heraus, die zeigt, wie bemerkenswert gut sich die wirtschaftlichen und sozialen Indikatoren seit der Zahlungsunfähigkeit des Landes vor neun Jahren entwickelt haben.
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Deutsche Bank & Co. verschärfen Welthunger Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie die Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt.
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Ägyptens illegitime Schulden Ein Blick auf Ägyptens öffentliche Finanzen zeigt eine verstörende Tatsache: Die Zinsen, die das Land auf seine Auslandskredite zahlt, sind höher als die Haushaltsposten für Bildung, Gesundheit und Wohnungsbau zusammen. Tatsächlich machen diese Kosten für den Schuldendienst allein 22% der gesamten ägyptischen Staatsausgaben aus.
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Klare Worte zum Welternährungstag 2011 Preisschwankungen gehören derzeit zu den größten Bedrohungen für die Nahrungsmittelsicherheit der Armen. "Nahrungsmittelpreise - Von der Krise zur Stabilität" lautete deshalb das Thema des diesjährigen Welternährungstages am 16. Oktober. Im Vorfeld meldeten sich zahlreiche Experten zu Wort, die sich in einem Punkt einig sind: Es bedarf dringend einer Regulierung der Warenterminbörsen.
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Finanzminister-Treffen vor dem G20-Gipfel Angesichts gravierender Differenzen in Europa, insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich, und des an Schärfe zunehmenden Streits zwischen den USA und China über Wechselkurse und globale Ungleichgewichte waren spektakuläre Durchbrüche ausgeschlossen, als die Finanzminister und Zentralbank-Chefs der Gruppe der 20 am 14./15. Oktober zu ihrem letzten Treffen vor dem G20-Gipfel zusammen kamen.
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Rekapitalisierung und die Schlacht um Basel III Durch die Eurokrise und die Altlasten der Finanzkrise könnte es bald zu einer neuen Welle an Bankpleiten und Bankrettungen kommen. Währenddessen läuft die Umsetzung neuer Eigenkapitalregeln auf internationaler und EU-Ebene, doch sie begegnet heftigem Widerstand. Es ist also ungewiss, welche Banken Basel III tatsächlich erleben werden.
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Ein neues planetarisches Überlebensmodell Nächstes Jahr im Juni werden die führenden Politiker in Rio de Janeiro zusammenkommen, um den 20. Jahrestag des Erdgipfels zu würdigen. Ein anderes Wachstum, das sowohl den ökologischen Grenzen des Planeten als auch sozialen Bedürfnissen der Armen gerecht wird, ist überfällig - ein neues planetarisches Überlebensmodell.
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W&E-Extra: Das Stehaufmännchen-Prinzip Auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank vom 23.-25.9.2011 hat eine Diskussion über die substanzielle Erhöhung der Finanzressourcen des IWF begonnen. Derzeit stehen dem Fonds rund 400 Mrd. Dollar für Kredite an notleidende Länder zur Verfügung. Für die neue Geschäftsführende Direktorin Christine Lagarde ist das eine "blasse Summe angesichts des potenziellen Bedarfs".
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Im Fokus: Jahrestagung von IWF und Weltbank Vom 23.-25. September findet in Washington die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Sie steht ganz im Zeichen der "gefährlichen neuen Phase der Weltwirtschaft" (Lagarde). Während die Gefahren des Rückfalls in eine neue Rezession und einer neuen Kernschmelze im Finanzsektor im Sommer überdeutlich wurden, sind die Antworten der Politik eher nebulös.
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Der IWF entdeckt die Ungleichheit Jahrelang haben NGOs und Gewerkschaften vergeblich argumentiert, dass der Kampf gegen die Ungleichheit nicht einfach ideologisch motiviert ist, sondern auch eine praktisch-politische Option darstellt. Doch jetzt wird Ungleichheit endlich auch zum Schlüsselthema für internationale Finanzinstitutionen.
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