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Dunkle Wolken über dem New Yorker Finanzgipfel Die Vereinten Nationen sind das einzige legitime Forum, von dem eine umfassende Lösung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise, die alle Beteiligten einbezieht, ausgehen kann. Doch bereits vor dem für den 1.-3. Juni geplanten Finanzgipfel zeigen sich die Effizienzprobleme des UN-Systems in aller Deutlichkeit.
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Das Potential der Sonderziehungsrechte Kürzlich sprach sich die G20 für die Ausgabe von Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF in Höhe von 250 Mrd. US-Dollar aus. Dabei wurde allerdings nicht vereinbart, dass die reichen Länder ihre Zuteilungen an die armen Länder transferieren. Aber gerade darin würden die eigentlichen Vorteile der neuen SZR liegen. Ein Memorandum von George Soros.
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Aquakultur auf globalem Expansionskurs Fisch stellt den bei weitem größten Teil des Welthandels mit Agrargütern, und Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Bereich der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Führend in der Aquakultur ist Asien, mit 80% der Weltproduktion. Nun legt die EU mit ihrer im April 2009 erschienenen Aquakultur-Strategie den europäischen Unternehmen einen roten Teppich aus.
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Ein Ausgleichsmechanismus für die Armen Hohe Lebensmittelpreise stellen eine ernste Gefahr für Leben und Gesundheit der Armen dieser Welt dar. Daher ist ein Mechanismus notwendig, der die Effekte steigender Importpreise auf die Armen kompensiert und sofort eingeführt werden kann. Ein Vorschlag von Kunibert Raffer
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H1N1: Die jüngste Plage der Fleischindustrie In Mexiko wiederholt sich gerade das Schreckensszenario, das Asien mit der Vogelgrippe erlebt hat - nur tödlicher. Einmal mehr kam die offizielle Reaktion zu spät, zu chaotisch in dem Versuch, zu viel unter den Teppich zu kehren. Und einmal mehr ist es die globale Fleischindustrie, die die Hauptrolle in dem Drama spielt, auch wenn sie alle Vorwürfe umso vehementer abstreitet, je unwiderlegbarer die Beweise gegen sie werden.
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IWF 2.0: Neues Geld mit alten Konditionen? Auf der Frühjahrstagung brillierte der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der Ankündigung neuer Kreditlinien. Neue konzeptionelle Töne schlug der Geschäftsführende Direktor des Fonds, Dominique Strauss-Kahn, an. Neben der Reform der Entscheidungsstrukturen zugunsten des Südens wird immer mehr die Konditionalität der IWF-Kredite zur Gretchenfrage.
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Warum die Nahrungsmittelkrise nicht vorbei ist Die globale Wirtschaftskrise hat die Aufmerksamkeit von den hohen Nahrungsmittel- und Ölpreisen abgelenkt. Doch ist die globale Nahrungsmittelkrise nach wie vor virulent. Die Nahrungsmittelpreise liegen immer noch über dem Durchschnittsniveau der letzten Jahre.
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G20: Der eigentliche Sieger ist der IWF Beim Londoner G20-Gipfel ist mehr herausgekommen, als man erwarten konnte, aber weniger, als angesichts des dramatischen Versagens der alten Ordnung, die eigentlich eine deregulierte Unordnung war, notwendig wäre. Klar ist, dass den ersten Schritten von London weitere Schritte folgen müssen.
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Neuer UNCTAD-Report: Kontrapunkte aus Genf Die Finanzmarktkrise belegt auf dramatische Weise, dass Wirtschaftspolitik sich nicht an einzelwirtschaftlichen Zielen orientieren darf. Was für einzelne Unternehmen vernünftig sein mag, kann gesamtwirtschaftlich in die Katastrophe führen. Ein neuer Bericht der UNCTAD zur globalen ökonomischen Krise.
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Frauen in der Globalisierung: Vom Boom zur Krise Anfang März tagt jedes Jahr in New York die UN-Frauenrechtskommission. Den Internationalen Frauentag am 8. März nehmen außerdem viele Institutionen zum Anlass, neue Globaldaten und Erkenntnisse über die Lebens-, Arbeits- und Problemsituationen von Frauen vorzulegen. In diesem Jahr rangierte die globale Krise ganz oben auf der Agenda.
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G20-Gipfel in London: Ein Zwischenstopp Auf dem Londoner G20-Gipfel in dieser Woche sollte einmal der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, eine Neue Internationale Finanzarchitektur, gelegt und ein "New Deal" zur Krisenbewältigung geschlossen werden. Inzwischen wird immer deutlicher, dass weder das eine noch das andere erwartet werden kann.
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Entwicklungshilfe 08: Lichtblick vor dem Absturz? In 2008 sind die Ausgaben der Geberländer für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) deutlich gestiegen. Doch 2008, das war bevor die Weltwirtschaftskrise wirklich startete, die Bewährungsprobe unter erschwerten Bedingungen steht den Gebern noch bevor. Ein Überblick über Stand und Perspektiven der ODA.
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Offshore-Verluste des Südens ungebrochen Im Vorfeld des G20-Gipfels haben eine Reihe Steueroasen und Finanzzentren eine gewisse Lockerung ihres Bankgeheimnisses angekündigt. Der Schritt mag den reichen Ländern die Verfolgung ihrer Steuerflüchtlinge erleichtern. Doch an den jährlichen Steuerverlusten in dreistelliger Milliardenhöhe, die den Entwicklungsländern durch "offshore" geparkte Vermögenswerte entstehen, ändert sich nichts.
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G20-Gipfel in London: Good-bye Bretton Woods II Noch vor ein paar Wochen konnte es einigen nicht schnell genug gehen. Auf dem Londoner G20-Gipfel am 2. April sollte der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, ein Bretton Woods II, gelegt werden - eine Neue Internationale Finanzarchitektur. Inzwischen wird immer deutlicher, dass der Startschuss zu einem solchen Prozess, so notwendig er auch sein mag, auf dem Londoner Gipfel nicht fallen wird.
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Der Finanzkrise folgt die Krise des Welthandels Angesichts der sich verschärfenden weltweiten Krise, die Millionen Kinder, Frauen und Männer in die Armut stürzt, muss "Entwicklung" im Zentrum der Reform der globalen Finanzarchitektur stehen. Auf Biegen und Brechen einen auf den aktuellen Genfer Vorschlägen basierenden Deal im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) durchzusetzen, wäre dagegen kontraproduktiv.
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Osteuropa vor dem Crash à la Argentina? Aktualisiert - Mit der globalen Finanzkrise sind die osteuropäischen Länder doppelt unter Druck geraten. Einerseits gibt es verstärkte Exportprobleme, andererseits trocknen die Kapitalzuflüsse aus. Sehr hohe Handels- und Leistungsbilanzdefizite, wie sie für Osteuropa typisch sind, lassen sich angesichts der aktuellen Kreditverknappung kaum mehr finanzieren.
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Deglobalisierung: Gespenst oder Gefahr? Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mangelte es zwar an konkreten Konzepten zur Bewältigung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, nicht jedoch an Warnungen vor ihren möglicherweise dramatischen Konsequenzen. Ein neues Gespenst, das der britische Premierminister Gordon Brown öffentlichkeitswirksam von Davos aus in die Welt setzte, heißt "Deglobalisierung". Wie gefährlich ist es?
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Die Entwicklungshilfe gerät unter Druck Die Finanzkrise drückt inzwischen auch auf die Entwicklungshilfe-Etats. In dieser Situation brauchen wir ein Rettungspaket für die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und nicht Gebermüdigkeit oder entwicklungspolitischen Lehnstuhl-Zynismus.
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Mehr Policy Space oder neues verlorenes Jahrzehnt? Die Debatte um die Konsequenzen der globalen Finanzkrise für die Entwicklungswelt hat viele Aspekte. Ein Ergebnis der Krise ist möglicherweise eine radikal neue Konfiguration der Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
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Demnächst in diesem Theater: Kapitalismus 3.0 Der Kapitalismus steckt in seiner schwersten Krise seit vielen Jahrzehnten. Doch diejenigen, die seinen Untergang prophezeien, müssen sich einer wesentlichen historischen Tatsache stellen: Der Kapitalismus verfügt über die beinahe grenzenlose Fähigkeit, sich selbst neu zu erfinden.
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Weltsozialforum und progressive Regierungen "Jeder Konsens ist Dummheit." Diese Worte des brasilianischen Schriftstellers Nelson Rodrigues könnten ein Motto des Weltsozialforums (WSF) sein. Jedes Fazit läuft also Gefahr, das Forum zu stark auf einige Aspekte zu reduzieren oder die eigene, notwendigerweise beschränkte Perspektive des Forums zur Synthese zu stilisieren.
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WSF 2009: Stochern im Ismus des 21. Jahrhunderts Trotz Überimprovisation und organisatorischem Chaos schaffen es die AktivistInnen aus aller Welt immer wieder, auf den Weltsozialforen die Stossrichtungen und Kampagnen der globalisierungskritischen Bewegung vorzubereiten. Ein Bericht vom diesjährigen WSF in Belem/Amazonien.
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