Vorab im Web – Bekanntlich waren viele lateinamerikanische Länder in den letzten Jahren von Währungs- und Finanzkrisen besonders hart betroffen. Die mexikanische Krise von 1994/95, die brasilianische von 1998/99 und die argentinische von 2001/02 waren die wichtigsten. Sie bescherten den jeweiligen Volkswirtschaften große soziale Rückschritte, die erst nach Jahren wieder überwunden werden konnten. Dieses Mal stehen die Ökonomien Lateinamerikas nicht im Vordergrund des Krisengeschehens. Eine Übersicht von Dieter Boris.
Das Epizentrum des Finanzbebens liegt in den USA und hat sich sodann nach Europa fortgesetzt. Von Lateinamerika aus und speziell von einigen Regierungen wurde die Krise zunächst mit einer gewissen Distanz und Schadenfreude begleitet, da doch diejenigen Instanzen, deren Lehrbuchweisheiten und interessenorientierten „ Empfehlungen“ sie sich bislang zu unterwerfen hatten, nun in akute Schwierigkeiten geraten waren. Dennoch zeigte sich bald, dass von einer weltweiten Rezession natürlich auch ein Subkontinent wie Lateinamerika nicht unberührt bleiben konnte ...
... dieser Artikel erscheint in einer Kurzfassung auch in W&E 12/2008 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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