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Dossier: Die Dritte Welt und die Finanzkrise
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Wie die Finanzkrise jetzt auch im Süden ankommt...
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Die globale Finanzmarktkrise hat ihren Ausgangspunkt im Westen. Doch sie trifft jetzt mehr und mehr auch die Entwicklungsländer. Auch dort fallen die Aktienkurse, und die Währungen stehen unter starkem Druck. Ein wesentlicher Faktor dabei ist „Carry Trade“. Nach dieser Methode nahmen Spekulanten in großem Stil Kredite auf, z.B. in Japan, und legten diese in Ländern mit höheren Zinssätzen an. Jetzt – mit steigenden Yen-Kursen – werden die Gelder zurückgeholt. Über welche Kanäle die Finanzkrise den Süden und auch Osteuropa sonst noch trifft, beschreibt Rainer Falk. >>> mehr
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Weitere Beiträge in diesem Dossier:
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Wie die 3-F-Krise Frauen und Kinder trifft Seit 2007 sind in Südasien schätzungsweise 100 Millionen Menschen zusätzlich in Nahrungsunsicherheit und Armut gestürzt. Das ist das Ergebnis der Nahrungsmittelpreiskrise von 2008 und der globalen Rezession.
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Mehr Policy Space oder neues verlorenes Jahrzehnt? Die Debatte um die Konsequenzen der globalen Finanzkrise für die Entwicklungswelt hat viele Aspekte. Ein Ergebnis der Krise ist möglicherweise eine radikal neue Konfiguration der Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
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UN sieht Winterlandschaft statt grüne Triebe Die Vereinten Nationen erwarten für das laufende Jahr ein Negativwachstum der Weltwirtschaft von -2,6%. Noch im Januar war ihr pessimistischstes Szenario von -0,5% ausgegangen. Doch Ende Mai/Anfang Juni trägt die ökonomische Landschaft immer noch winterliche Züge; die viel zitierten grünen Triebe, die einen neuen Frühling ankündigen könnten, sucht man vergebens.
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Wie Asien den Puls der globalen Krise spürt Nur im Web - Eine interessante Debatte hat begonnen: Hat die Weltwirtschaft die Talsohle erreicht...
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Subsahara-Afrika im Sog der globalen Finanzkrise Wenn Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise und mögliche Gegenstrategien analysiert werden, scheint man sich über Afrika kaum Sorgen zu machen - schließlich ist bekannt, dass die meisten afrikanischen Länder nur über rudimentäre Finanzmärkte verfügen. Und doch bedroht die Krise den afrikanischen Kontinent tiefgreifender und nachhaltiger als die übrigen Weltregionen.
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Lateinamerika und die globale Finanzkrise Bekanntlich waren viele lateinamerikanische Länder in den letzten Jahren von Währungs- und Finanzkrisen besonders hart betroffen. Sie bescherten den jeweiligen Volkswirtschaften große soziale Rückschritte, die erst nach Jahren wieder überwunden werden konnten. Dieses Mal stehen die Ökonomien Lateinamerikas nicht im Vordergrund des Krisengeschehens.
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Osteuropa vor dem Crash à la Argentina? Aktualisiert - Mit der globalen Finanzkrise sind die osteuropäischen Länder doppelt unter Druck geraten. Einerseits gibt es verstärkte Exportprobleme, andererseits trocknen die Kapitalzuflüsse aus. Sehr hohe Handels- und Leistungsbilanzdefizite, wie sie für Osteuropa typisch sind, lassen sich angesichts der aktuellen Kreditverknappung kaum mehr finanzieren.
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Die Entwicklungshilfe gerät unter Druck Die Finanzkrise drückt inzwischen auch auf die Entwicklungshilfe-Etats. In dieser Situation brauchen wir ein Rettungspaket für die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und nicht Gebermüdigkeit oder entwicklungspolitischen Lehnstuhl-Zynismus.
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Alle acht Artikel zusammen als Dossier >>>
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