Nur im Web – Wer sich am unübersichtlichen, nervenkostenden, aber sympathischen und anregenden Weltsozialforum (WSF) in Belem herumgetrieben hat, kommt zu zwei Schlussfolgerungen: Es war nicht schlimmer am überimprovisierten und unterorganisierten Sozialforum von 2007 in Nairobi, weshalb das Problem nicht afrikanischer oder lateinamerikanischer „Kultur“, sondern uns selber zuzuschreiben ist. Trotzdem schaffen es die AktivistInnen aus aller Welt, an diesen Foren die Stossrichtungen und Kampagnen der globalisierungskritischen Bewegung vorzubereiten. Ein Bericht von Peter Niggli mit drei Videos.
Peter Niggli in Belem
Diesmal standen der Kollaps der globalen Finanzmärkte und die ungebremste Klimaerwärmung im Zentrum des Interesses. So ging es beispielsweise um die zentralen Forderungen an das G20-Treffen am 2. April in London, das sich mit der Re-Regulierung der Finanzmärkte beschäftigen wird. Auf diese Konferenz hin sind grosse europäische und internationale Mobilisierungen geplant ...
... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
* Wenn Sie ein Abo haben, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort direkt einloggen: >>> hier. * Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier.