Vorab im Web – Angesichts der sich verschärfenden weltweiten Krise, die Millionen Kinder, Frauen und Männer in den Entwicklungsländern in die Armut stürzt, muss „Entwicklung“ im Zentrum der Reform der globalen Finanzarchitektur stehen. Auf Biegen und Brechen einen auf den aktuellen Genfer Vorschlägen basierenden Deal im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) durchzusetzen, wäre dagegen kontraproduktiv. Kevin P. Gallagher und Timothy A. Wise stellen fünf Ansatzpunkte für eine Reform des Welthandels vor, die die wirtschaftliche Entwicklung fördern und gleichzeitig in Zeiten der Krise die globale Nachfrage ankurbeln könnten.
Viele Entwicklungsländer haben ihre knappen Ressourcen darauf verwendet, in den Sektoren Verarbeitende Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft ihrer Volkswirtschaften Humankapital zu bilden und technologische Kapazitäten auszubauen. In der aktuellen Wirtschaftskrise besteht jedoch die Gefahr, dass massive Währungsabwertungen und das Versiegen der Kreditflüsse einheimische Firmen in den Ruin treiben und dadurch die Realwirtschaft ins Trudeln gerät. Wird in dieser Situation nicht umsichtig gehandelt, sind diese Verluste unter Umständen unumkehrbar, da die einheimischen Firmen häufig von ausländischen Unternehmen übernommen oder ersetzt werden oder durch Importschwemmen unter Druck geraten ...
... dieser Artikel erscheint in W&E-Hintergrund April 2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
* Wenn Sie ein Abo haben, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort direkt einloggen: >>> hier. * Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier. * Oder kaufen Sie die komplette Ausgabe >>> hier.