Vorab im Web - Anfang März tagt jedes Jahr in New York die UN-Frauenrechtskommission. Den Internationalen Frauentag am 8. März nehmen außerdem viele Institutionen zum Anlass, neue Globaldaten und Erkenntnisse über die Lebens-, Arbeits- und Problemsituationen von Frauen vorzulegen. In diesem Jahr rangierte die globale Krise ganz oben auf der Agenda, vor allem in ihren Auswirkungen auf die Erwerbsmärkte. Einen Überblick gibt Christa Wichterich.
Die Krise beendet eine Phase weltweiten Beschäftigungswachstums, von der Frauen stark profitierten. Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) stieg die Beschäftigungsrate von Frauen jahrelang an, während die von Männern stagnierte oder gar rückläufig war. 2007 arbeiteten weltweit allerdings 52% der weiblichen Erwerbstätigen höchst prekär oder „verletzlich“, so die ILO, nämlich 24% in Familienbetrieben und 28% selbstbeschäftigt. 46% waren formell beschäftigt und nur 2% Arbeitgeberinnen ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 03-04/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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