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W&E-Dossier: Die G20 nach zwei Jahren
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Washington - London - Pittsburgh - Toronto - Seoul
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Nur zwei Jahre ist es her, seit sich vor dem Hintergrund der Finanzkrise die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer als neues zentrales Steuerungszentrum für die Weltwirtschaft gebildet hat. Doch bereits nach dieser kurzen Zeit stehen die G20 mehrfach am Scheideweg. Lässt sich der Schwung der Kooperation aufrechterhalten oder treten die Interessengegensätze, z.B. zwischen Defizit- und Überschussländern, in den Vordergrund? Wie bewältigt die Gruppe ihr Legitimationsproblem angesichts des Ausschlusses der Mehrheit der Staaten aus ihren Entscheidungen? Treten neben die internationale Koordinierung von Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Themen, etwa Beiträge zur Bewältigung anderer globaler Herausforderungen wie Entwicklung und Klima? Dieses Dossier lässt die bisherigen G20-Gipfel - von Washington über London und Pittsburgh bis Toronto - und ihre Beschlüsse noch einmal Revue passieren und analysiert die Lage am Vorabend des Seoul-Gipfels am 11./12. November.
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Folgende Artikel sind im Dossier:
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Präludium für G20: Die Kollision der Ökonomien Es gäbe beileibe genug unerledigte Aufgaben, derer sich die G20 annehmen könnte, wenn sie vom 11.-13. November in Seoul/Südkorea zusammentrifft. Doch jetzt droht eine Kollision der Ökonomien– gespeist von einem Streit über Wechselkurse, globale Ungleichgewichte und die Eindämmung neuer spekulativer Blasen in den Schwellenländern.
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Stockender Aufschwung und globale Ungleichgewichte Trotz einer vergleichsweise kräftigen Wiederbelebung der Konjunktur im ersten Halbjahr 2010 erscheinen die Aussichten für 2011 weniger gut. Angetrieben und gestützt wird die Erholung von den Entwicklungsländern, vor allem von China, Indien und Brasilien. Dagegen fallen die Industrieländer weiter zurück.
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USA-China: Am Rande eines Handelskriegs? Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem neuen Handelsprotektionismus fand jetzt in den Vereinigten Staaten statt. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz, das der Regierung die Anhebung von Zöllen auf Produkte aus Ländern gestattet, denen unterstellt wird, ihre Währungen "grundlegend manipuliert" zu haben.
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G20: Nicht nur auf das Format kommt es an Das Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 26./27. Juni 2010 in Toronto ruft in Erinnerung, dass auch erweiterte informelle Steuerungsgremien in der Weltwirtschaft nur so gut wie ihre Mitgliedsregierungen sein können.
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Die Selbstinthronisierung der G20 in Pittsburgh Der Pittsburgh-Gipfel am 24./25. September 2009 hat es quasi offiziell gemacht: Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) tritt als zentrales Steuerungszentrum ökonomischer Global Governance an die Stelle der G8. Damit beginnt eine neue Phase in der Weltwirtschafts- und Finanzpolitik.
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Regulierung und Finanzierung auf dem G20-Gipfel Zum dritten Mal binnen Jahresfrist findet am 24./25. September 2009 in Pittsburgh/USA ein Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer (G20) statt. Selten waren die Erwartungen an einen Gipfel so niedrig. Dabei ist der globale Regulierungs- und Finanzierungsbedarf nach wie vor riesig.
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G20: Der eigentliche Sieger ist der IWF Beim Londoner G20-Gipfel ist mehr herausgekommen, als man erwarten konnte, aber weniger, als angesichts des dramatischen Versagens der alten Ordnung, die eigentlich eine deregulierte Unordnung war, notwendig wäre. Klar ist, dass den ersten Schritten von London weitere Schritte folgen müssen.
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G20-Gipfel in London: Good-bye Bretton Woods II Noch vor ein paar Wochen konnte es einigen nicht schnell genug gehen. Auf dem Londoner G20-Gipfel am 2. April sollte der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, ein Bretton Woods II, gelegt werden - eine Neue Internationale Finanzarchitektur. Inzwischen wird immer deutlicher, dass der Startschuss zu einem solchen Prozess, so notwendig er auch sein mag, auf dem Londoner Gipfel nicht fallen wird.
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G20: Weltfinanzgipfel im Interregnum Beim Eröffnungsdinner im Weißen Haus war George W. Bush eingerahmt vom brasilianischen Präsidenten Lula auf der rechten Seite und von seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao zur Linken. Da müsste man sich anstelle von Bush nur noch Barack Obama vorstellen, und man hätte ein schönes Bild davon, wie sehr sich die Welt verändert hat.
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G20: Neue Abseitsregeln und alte Schiedsrichter Die Staats- und Regierungschefs der G20 haben am 15.November 2008 in Washington die Deklaration des Weltfinanzgipfels verabschiedet. Sie besteht aus der eigentlichen, 16 Punkte umfassenden, Erklärung und einem "Aktionsplan". Dieser wiederum unterteilt sich in sechs Kapitel: in kurzfristig zu ergreifende und darüber hinausgehende, mittelfristige Maßnahmen.
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Weitere Dossiers zum Thema:
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>>> W&E-Dossier: Die Dritte Welt und die Finanzkrise >>> W&E-Dossier: Der Weg zu einem neuen Bretton Woods >>> W&E-Dokumentation: Der G20-Gipfel in Seoul
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