Fisch stellt den bei weitem größten Teil des Welthandels mit Agrargütern, und Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Bereich der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Führend in der Aquakultur ist Asien, mit 80% der Weltproduktion. Nun legt die EU mit ihrer im April 2009 erschienenen Aquakultur-Strategie den europäischen Unternehmen einen roten Teppich aus. Ein Bericht von Susanne Gura.
Der Norden kann sich mit Fisch nicht selbst versorgen und bezieht seine Fischimporte zur Hälfte aus dem Süden. Insbesondere die EU ist auf Importe angewiesen. In der EU-27 werden 12 Mio. t Fischereiprodukte verzehrt, davon stammen ca. 60% aus den Mitgliedsstaaten. Die Fischfänge sind im vergangenen Jahrzehnt um 26% zurückgegangen. Nur 1,3 Mio. t kommen aus der europäischen Aquakultur. Das Defizit ist eines der Hauptargumente der EU-Kommission für ihre Aquakultur-Strategie, die im April 2009 vorgelegt wurde ... ... dieser Artikel erscheint gekürzt in W&E 05/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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