Neuer Survey über Frauen und wirtschaftliche Macht
Ökonomische Diskriminierung trotz Empowerment
Vorab im Web – Der neue „World Survey on the Role of Women in Development“ gibt einen Überblick, wie Frauen trotz „ökonomischem Empowerment“ beim Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen wie Beschäftigung und Einkommen, Landbesitz und Kredit, öffentlicher Daseinsvorsorge und sozialer Sicherheit immer noch strukturell benachteiligt sind. Er fordert von Wirtschafts- und Sozialpolitiken gerade in der Krise ein gezieltes Gegensteuern. Christa Wichterich wertet den Bericht aus.
Der alle fünf Jahre erscheinende UN-Bericht (s. Hinweis) beschäftigt sich in diesem Jahr mit der „Kontrolle von Frauen über ökonomische Ressourcen und ihrem Zugang zu finanziellen Ressourcen“. Obwohl sich die internationale Gemeinschaft bei der 4. Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking, mit den Millennium-Entwicklungszielen und bei den beiden Konferenzen zu Entwicklungsfinanzierung 2002 und 2008 zu wirtschaftlicher Geschlechtergleichstellung verpflichtete, sind makro-ökonomische Politiken immer noch weitgehend geschlechterblind und vertrauen darauf, dass Marktwachstum Armut reduzieren, Ressourcen effizient zuweisen und dabei auch die Geschlechter gleichstellen wird ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 11/November 2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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