Vorab im Web – Nach einem scharfen und synchronisierten Abschwung sind die Hoffnungen erneut auf eine Erholung der Weltwirtschaft gerichtet. Die meisten Prognosen schwanken zwischen einem schwachen Aufschwung mit vor sich hin dümpelndem Wachstum und einem Rückfall in die Rezession. Die UNO rechnet mit einem weltwirtschaftlichen Wachstum von durchschnittlich 2,4%, aber nur, wenn die massiven staatlichen Konjunkturprogramme fortgeführt werden, die den Absturz im letzten Jahr gestoppt haben. Von Rainer Falk.
Der Rückgang der Industrieproduktion, der die weltweite Rezession anfänglich kennzeichnete, konnte zwar gestoppt werden. Doch die Erholung bleibt zerbrechlich; die Unternehmen haben vornehmlich mit der Wiederauffüllung ihrer Lager begonnen; eine wieder erstarkte Nachfrage nach Konsum- oder Investitionsgütern ist noch kaum in Sicht. In ihrem Anfang 2010 erscheinenden Bericht "World Economic Situation and Prospects 2010"(WESP) konstatieren die Vereinten Nationen für zahlreiche Volkswirtschaften positives Wachstum im zweiten Quartal 2009 und einen anhaltenden konjunkturellen Schwung auch im dritten Quartal. Wegen des tiefen Einbruchs am Anfang des Jahres rechnen sie jedoch – über das ganze Jahr 2009 gerechnet – mit einem rückläufigen Wachstum von -2,9% ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 01/Januar 2010 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
* Wenn Sie ein Abo haben, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort direkt einloggen: >>> hier. * Wenn Sie noch kein Abonnent sind, wählen Sie Ihr Abo >>> hier.