Nur im Web - Entwicklungsminister Dirk Niebel setzt, kaum im Amt, kräftige Akzente. So will er dafür sorgen, dass sich die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) wieder stärker an deutschen Interessen orientiert. Diese Positionierung provoziert – vermutlich gewollt – den Protest eines großen Teils der entwicklungspolitisch engagierten Öffentlichkeit. Für sie soll das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Konzert der Ministerien vielmehr Anwalt der Entwicklungsländer sein. Ein Kommentar von Roger Peltzer.
Die Heftigkeit des Streits suggeriert, dass es ein einigermaßen klares Verständnis davon gäbe, was denn nun deutsche und was die Interessen der Entwicklungsländer seien. Nur: Ist das so klar? Nehmen wir als Beispiel den Streit um die 2007 beschlossene Reform des EU-Zuckermarktes ...
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